Gut aufgestellt für die Zukunft

Menden..  „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt Raimund Giacuzzo. Er meint damit die JSG Menden Sauerland, in der er federführend mitarbeitet.

Der Zusammenschluss der Vereine SV Menden, DJK Saxonia Lendringsen und TV Menden-Schwitten geht demnächst ins dritte Jahr und nach Startschwierigkeiten befindet sich der vereinigte Handball-Nachwuchs auf einem guten Weg.

Drei Teams haben bereits die Qualifikation für die Oberliga-Saison 2015/16 geschafft – die männliche und weibliche C-Jugend sowie die weibliche B-Jugend.

Die B-Jungs können beim Turnier am 30./31. Mai in Eiserfeld nachziehen und noch einen Landesligaplatz ergattern, nur die A-Jungs hängen nach dem unglücklichen Turnierverlauf in Soest ein wenig in der Luft. Sie müssen abwarten, ob noch Oberliga-Plätze frei werden.

„Wir sind für die Zukunft richtig gut aufgestellt“, sagt Raimund Giacuzzo und macht das an den jährlichen Kinder-Feriencamps fest. „Wir sind vor sechs Jahren damit angefangen und jetzt sieht man, dass das nachhaltig war“, so der JSG-Funktionär.

Vor allen Dingen im Jüngstenbereich haben die „Wölfe“ enormen Zulauf. In den Jahrgängen 2007 bis 2011 tummeln sich derzeit 110 Kinder, die Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2008/09 werden in der kommenden Spielzeit erstmals um Punkte spielen.

Dass diese Teams von aktuellen oder früheren Aktiven wie Kathrin von Estorff, Markus Dannhäuser, Max Jost und Joshua Krechel trainiert werden, freut Raimund Giacuzzo ganz besonders. „Es ist schön, dass sie da eingestiegen sind, das motiviert die Kleinen ungemein.“

Die JSG scheint den Spagat zwischen überregionalem Leistungshandball und Breitensport hinzubekommen. „Wir sind einen guten Schritt vorangekommen“, sagt Giacuzzo. Dass jetzt auch wieder vermehrt Talente aus auswärtigen Vereinen wie SG Ruhrtal, Soester TV und TV Arnsberg den Weg nach Menden finden, wertet er als Qualitätsmerkmal der „Wölfe“.

Alles sei auf einem guten Weg – und der müsse jetzt konsequent weitergegangen werden.

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