Grün, weiß – Westfalia! Der TVH feiert sich selbst

Der TV Halingen bedankte sich bei seinen Fans für die besondere Unterstützung in der abgelaufenen Saison.
Der TV Halingen bedankte sich bei seinen Fans für die besondere Unterstützung in der abgelaufenen Saison.
Foto: Tobias Schad

Halingen..  Der Schmerz über den verpassten Aufstieg war überall in der Mehrzweckhalle greifbar. Aber der TV Halingen machte am Samstag im letzten Saisonspiel gegen TuS Volmetal II das beste aus der bitteren Situation und feierte sich selbst.

Mit der neuen Vereinshymne „Grün-weiß, grün-weiß, Westfalia“ – nach dem Song von Andreas Bourani „Auf uns“ – rockten die Landesliga-Handballer mit Einlaufkindern an der Hand die Arena und feierten dabei ihre begeisterten Anhänger („Ihr seid die besten Fans der Liga“).

Der Stimmungsaufheller wiederholte sich nach dem deutlichen 36:28 (14:11), und der Vorsitzende Wolfgang Mick würdigte die Mannschaft um Trainer Christoph Gutzeit nach dem 13. Heimsieg im 13. Heimspiel. „Wir haben eine geile Saison erlebt mit einer hervorragenden Mannschaft. Uns hat am Ende das letzte Quäntchen Glück gefehlt.“

Das sollte sich nach bitteren Punktverlusten gegen Schwitten (18:21) und Wellinghofen (26:26) auch nicht wieder einstellen, weil Konkurrent Hohenlimburg zuvor schon gegen Schalksmühle den Aufstieg klargemacht hatte. „Aber wir wollen heute einen würdigen Vizemeister feiern, uns bei unseren treuen Fans bedanken und im Lauf des Abends ein wenig zurückgeben“, sagte TVH-Chef Wolfgang Mick und kündigte Frei- und Feierbier an.

Der sportliche Teil ging klar an die Westfalia. Als Volmetal nach einem 19:13 (36.) auf 22:20 (44.) herankam, legten die Gastgeber noch einmal ein paar Prozente zu. Bichmanns 29:20 (51.) dokumentierte die Tempoverschärfung. „Wir haben eine tolle Saison gut zu Ende gebracht, auch das letzte Heimspiel gewonnen. Dass es nicht das super Spiel war, egal“, so Trainer Chrisoph Gutzeit.

„Grün-weiß, grün-weiß, Westfalia“ hielt die TVH-Familie in Feierlaune.

TV Halingen: Hachmann, Swiecz-nik; Selle (6), Robert Ammelt (3), Marius Strotkötter (3), Zenka (5/1), Michael Gutzeit (5), Felix Mick, Dennis Bichmann (5) Schwarz, Diederich (2), Dodt (3/2), Jurek (2), Hennemann (2).