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Handball-Oberliga

Großes Engagement am Puls der Oberliga-Mannschaft

09.02.2012 | 18:49 Uhr
Großes Engagement am Puls der Oberliga-Mannschaft
Wollen das morgige Kreisderby gegen Schalksmühle-Halver gewinnen: Bogdan Wittke und die HSG. WP-Foto: Tobias Schad

Menden.Sie sind die guten Seelen an seiner Seite. Und Björn Wißuwa ist froh, dass er auch in der Saison 2012/13 auf die Qualitäten von Co-Trainerin Birgit Albrecht und Betreuer Gerd Lange bauen darf.

Das Duo hat in diesen Tagen beim Handball-Oberligisten HSG Menden-Lendringsen verlängert, und damit ist auf der Trainerseite auch weiterhin eine gewisse Vertrautheit garantiert. Und: Der Chef wird im Vorfeld des morgigen Kreisderbys gegen die SG Schalksmühle-Halver (19.30 Uhr, Walram-Halle) nicht müde, die Tugenden seiner Assistenten heraus zu streichen. „Birgit ist eine großartige Unterstützung, die nicht nur bei unseren Keepern eine tolle Arbeit leistet“, lobt Wißuwa die einstige Klasse-Torhüterin, die ihrer bereits fünften Saison auf der HSG-Bank entgegenblickt.

„Ich habe diesmal etwas länger überlegt. Aber es gab einige gute Gründe, das weiter machen zu wollen“, freut sich Birgit Albrecht über ihre Entscheidung für einen Einsatzbereich, in dem sie sich wohlfühlt und in dem ihr die Arbeit Spaß macht. „Ich habe hier nicht das Gefühl, dass ich daneben stehe – ich bin in viele Dinge eingebunden“, sagt sie. „Ich bin ganz nah an der Mannschaft – eine tolle Truppe.“

Mit der möchte sie natürlich wieder in den vorderen Bereich der Tabelle vorstoßen. Und sie bezeichnet es als großen Erfolg, „wenn wir am Ende den vierten Platz holen“. Ein großer Schritt in diese Richtung könnte schon morgen Abend gemacht werden.

Gerd Lange ist seit 1980/81 stets am Puls der Ersten – einst bei Saxonia Lendringsen, seit der Fusion mit dem SV Menden natürlich auch bei der HSG. „Er ist das Gesicht der Mannschaft“, ist Wißuwa heilfroh, dass der Routinier noch ein weiteres Jahr dranhängt. „Gerd gelingt es immer wieder, auf einmalige Art und Weise einen besonderen Draht zu den Spielern zu haben.“

Lange registriert dies mit der für ihn typischen Bescheidenheit. „So lange es Spaß macht, mache ich weiter“, sagt er und fügt hinzu: „Eigentlich soll man ja aufhören, wenn es am schönsten ist – aber wann ist es am schönsten?“

Eberhard Tripp

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