Große Runde mit optimalen Bedingungen

Die tierärztliche Untersuchung im Ziel ist beim Distanzreitern stets ein immens wichtiger Part – nur wenn das Pferd fit ist, kommt es in die Wertung.
Die tierärztliche Untersuchung im Ziel ist beim Distanzreitern stets ein immens wichtiger Part – nur wenn das Pferd fit ist, kommt es in die Wertung.
Foto: WP

Eisborn..  Wenn die Freizeitreiter Eisborn zu ihrem traditionsreichen Pfingstdistanz einladen, ist auf dem Reitplatz am Plauderbaum reges Treiben garantiert. Die zurückliegende Auflage dieser beliebten Reitsportsportveranstaltung machte keine Ausnahmen, hatten in diesem Jahr doch 48 Reitsportler mit ihren Pferden diese Herausforderung angenommen.

Vier reizvolle Strecken waren ausgeschrieben, dabei ging es über 33, 66, 80 und 81 Kilometer. Und diese Distanzen konnten bei optimalen Bedingungen absolviert werden. Nicht zu warm, und nicht zu kalt – bei diesem Wetter fühlen sich Pferd und Reiter halt immer wohl.

Dieses jährliche Reitsportevent wurde von einem komplett neuen Vorstand auf die Beide gestellt. „Wir haben dabei auch die Streckenführung ein wenig geändert“, sagte der neue erste Vorsitzende Bernhard Dornsiepen.

So betrug die erste Runde 33 Kilometer. Diese führte Richtung Voßwinkel, bei Kilometer 19 gab es eine Pulskontrolle. Bei der Distanz von 33 Kilometer war zudem eine so genannte „Radarfalle“ eingerichtet. Natürlich wurden die Teilnehmer hier nicht geblitzt, aber sie wurden an einer vorher nicht genannten Stelle tierärztlich gecheckt. An manchen Stellen gab es auch Verpflegungspunkte, die die Eisborner eingerichtet hatten. „Einige Reiter kommen ohne Tross. Für die bieten wir Wasser und Verpflegung an“, erklärte Dornsiepen diesen nicht unwichtigen Part bei der Durchführung des Eisborner Distanzritts.

Der Tierschutz wird gerade bei dieser Disziplin des Reitsports sehr groß geschrieben. Aus diesem Grund hatten die Reiter und Reiterinnen eine Schleife im Haar ihres Pferdes – mit der markanten Aufschrift „Clean Endurance = sauberer Distanzsport“. Dies ist eine offizielle Kampagne des Vereins Deutscher Distanzreiter- und -fahrer, die sich eindeutig gegen das Doping ausspricht.

Beim Distanzritt über 33-Kilometern lag am Ende Jolien Kerßenfischer aus Hemer mit IS Mashah vorn, Zweite wurde die Arnsbergerin Aline Schlinkmann auf VPR Aragon vor Lena Eberhardt aus Menden auf Raja. Über 66 Kilometern siegte Stefan Mönnighoff (Schwelm) mit Double you vor Anne Lemke (Arnsberg) auf Peggy Sue und Lisa Möller (Hemer) auf Hatschi Halef Omar.