Fabers Torerfolge und Surkes finale Glanztat

Damen - Sieger beim Vorrundenturnier in Langenfeld
Damen - Sieger beim Vorrundenturnier in Langenfeld
Foto: WP

Menden/Langenfeld..  Die Skaterhockey-Damen des Mendener SC Mambas stehen im Finale um den ISHD-Pokal 2015. Gegner beim Endspieltag im hessischen Niddatal-Assenheim am Samstag, 26. September, sind die Spreewölfe Berlin.

„Darauf freuen wir uns, das wird ein tolles Match“, sagte Mambas-Teamsprecherin Meike Zöpnek, die mit ihren Kameradinnen am Samstag einen langen Vorrundentag in Langenfeld mit dem Turniersieg krönen konnten und damit das Finalticket lösten. Die Berliner indes setzten sich im Endspiel der parallel laufenden Veranstaltung in Bochum gegen Cupverteidiger Düsseldorf Rams mit 1:0 durch.

Dass es nun die Spreewölfe sein werden, dafür interessierten sich die Mambas erst nach der Siegerehrung. Die Freude über das erfolgreiche Abschneiden in Langenfeld hatte zunächst Priorität. „Erst später haben wir erfahren, dass wir gegen Berlin antreten müssen“, berichtete Meike Zöpnek von einem Turnierverlauf, bei der die Mendener auch kräftemäßig enorm gefordert wurden. „Die Spiele gingen zwar nur über jeweils 15 Minuten, aber lange Pausen gab es dazwischen eigentlich nicht.“

Auftakt nach Maß

Die Mambas aber nahmen diese Herausforderung an und stellten sich der Belastung. Natürlich profitieren sie dabei auch von einem Start nach Maß mit Siegen über Zweitligist Samurai Iserlohn (2:0) und die gastgebenden Devils (3:1). Daher fiel die 0:1-Niederlage gegen den späteren Endspielgegner Crash Eagles Kaarst nicht sonderlich ins Gewicht, zumal mit deutlichen Resultaten gegen die Bissendorfer Panther (4:0) und die Dragons Heilbronn (3:0) der Gruppensieg perfekt gemacht werden konnte.

Ab dem Halbfinale jedoch mussten die Mambas auch Nervenstärke beweisen. So dauerte es im erneuten Duell mit Langenfeld bis fünf Sekunden vor Schluss, ehe Meike Zöpnek das erlösende 1:0 erzielte.

Showdown im Penaltyschießen

Das Tagesendspiel gegen Kaarst entwickelte sich zu einem Showdown, der erst per Penaltyschießen entschieden werden sollte – nachdem Anna Faber in der elften Minute für die Mambas ausgleichen konnte (0:1 nach nur 18 Sekunden). In der so genannten Zugabe trafen Faber und Lena Guntermann, während Claudia Weltermann, Zöpnek und Rosi Happel scheiterten. In der zweiten Runde sorgten dann Faber und Torfrau Pia Surke mit ihrer Glanztat gegen eine Kaarsterin für großen Jubel.

Mambas-Damen: Phyllis Weiß, Surke; Weltermann, Schwarz, Happel, Geschwind, Göttker, Schmuck, Virginia Weiß, Faber, Körber, Guntermann, Schlüter, Zöpnek.