Erzen setzt auf mehr Flexibilität im Angriff

Willkommen in Langenholthausen! TuS-Präsident „Charly“ Grote (rechts) ließ es nicht nehmen, beim ersten Trainingdes heimischen Bezirksligisten dieNeuzugänge – hier Torwart Daniel Wiesehöfer – persönlich zu begrüßen.
Willkommen in Langenholthausen! TuS-Präsident „Charly“ Grote (rechts) ließ es nicht nehmen, beim ersten Trainingdes heimischen Bezirksligisten dieNeuzugänge – hier Torwart Daniel Wiesehöfer – persönlich zu begrüßen.
Foto: WP

Balve..  Der Anfang ist gemacht, jetzt sollen Taten folgen! Als Michael Erzen seine Mannschaft zur ersten Übungseinheit nach der recht kurzen Sommerpause begrüßte, musste er sich mit vielen neuen Gesichtern vertraut machen. Denn Fußball-Bezirksligist TuS Langenholthausen konnte sich mit zahlreichen Akteuren verstärken, zehn der Neuzugänge bestritten denn auch am Dienstagabend den Aufgalopp am Düsterloh.

„Wir haben eine Mannschaft zusammen, die in der kommenden Saison eine gute Rollen spielen kann“, sagt der Spielertrainer in der Hoffnung, dass die hinzu gewonnene Qualität auch den Zusammenhalt fördert. „Das ist wichtig, um eine erfolgreiche Saison spielen zu können“, so Erzen.

Natürlich blickt der Coach, der beim TuS Langenholthausen in sein zweites Jahr geht, auch auf die Besetzung der Offensivabteilung. Und er ist der Überzeugung, dass man dank gezielter Verstärkungen den Fortgang von Torjäger René Weißbach wird kompensieren können.

„Wir haben jetzt mindestens zwei Leute, die diesen wichtigen Part spielen können. Außerdem sind wir im Angriff noch flexibler“, setzt Erzen großes Vertrauen in Safet Tupella, Deniz Akgül (beide zuletzt Fortuna Hagen) und Adonis Bahtiri (SG Hemer), aber auch ein Muzaffer Duran (SG Grüne) würde Offensiv-Qualität mitbringen – immerhin gilt es, den zum A-Ligisten Sportfreunde Hüingsen zurückgekehrten Weißbach, mit 33 Treffern Torschützenkönig der zurückliegenden Bezirksliga-Runde, zu ersetzen. „Ich denke aber, dass uns das gelingen wird“, verdeutlicht Erzen, man im Angriff nun weniger auszurechnen sei. „Wir sind vorne nicht mehr nur Weißbach und Erzen, da gibt es jetzt noch andere richtig gute Leute.“

Guter erster Eindruck

Wie die Neuzugänge mit den etablierten TuS-Akteuren harmonieren, das konnten Michael Erzen und sein Assistent Cesare De Leo beim ersten Training beobachten. „Wir haben die Jungs einfach mal spielen lassen, über zweimal 25 Minuten kann schon anhand der Laufwege einiges erkennen“, umriss Erzen in groben Zügen den Auftakt am Düsterloh, dem insgesamt 15 Akteure beiwohnten. „Und das, was wir sehen konnten, hat uns gefallen. Das sah wirklich sehr vielversprechend aus – denn alle können wirklich gut Fußball spielen.“