Ein Verein für alle Nationalitäten

Peter Severin (links) ist Geschäftsführer des FC International Menden und will mit seinen Mitstreitern dafür sorgen, dass der Verein in der Saison 2015/16 am Spielbetrieb im Kreis teilnehmen kann.
Peter Severin (links) ist Geschäftsführer des FC International Menden und will mit seinen Mitstreitern dafür sorgen, dass der Verein in der Saison 2015/16 am Spielbetrieb im Kreis teilnehmen kann.
Foto: WP
Bisher hatte die Hönnestadt zehn Fußballvereine – am ersten Januar-Wochenende ist ein Elfter hinzugekommen. In der Gaststätte „Zum Eck“ (Baustraße) gründete sich der FC International Menden.

Menden..  Die WP-Sportredaktion sprach mit Geschäftsführer Peter Severin (63) über die Idee zur Vereinsgründung, die Intention und die Ziele des neuen Klubs.

Frage: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, einen neuen Fußballverein in Menden zu gründen?

Peter Severin: Wir haben vor drei, vier Monaten mit den Leuten, die jetzt im Vorstand dabei sind und mit einigen anderen, die mit Sport und Fußball zu tun haben, mit dem Blick auf die heimische Szene zusammengesessen und überlegt, was und ob man etwas Neues machen kann. Nach weiteren 14 Tagen, in denen jeder überlegen konnte, sind wir dann zu dem Entschluss gekommen, einen neuen Verein ins Leben zu rufen.

Mit welcher Intention?

Uns hat gestört, dass zu oft in Schubladen gedacht wird. Wir möchten einen Verein haben, in der alle Nationalitäten zusammenspielen können und wir wollen den Verein auf eine internationale Basis stellen – so wie es der Vereinsname schon aussagt. Bei uns kann jeder Fußball spielen, der Lust dazu hat und Spaß mitbringt. Ob Griechen, Türken, Italiener oder aus anderen Ländern. Das könnte auch dazu führen, dass es auf dem Platz ein anderes Verhalten gibt.

Sie wollen in der Saison 2015/16 am Spielbetrieb teilnehmen. Wie stellen Sie sich das vor?

Erst einmal müssen wir den Weg durch die Instanzen gehen. Wir haben die Gründung daher an den Jahresanfang gelegt, um genug Luft für die Organisation zu haben. Bis Juli soll dann eine Mannschaft stehen, die am Spielbetrieb teilnehmen kann.

Wo wollen Sie die Spieler her bekommen?

Wir haben im Vorstand mit Grigoris Kakiris und Pietro Gioia zwei Leute, die gute Kontakte in die Mendener Szene und in den Unnaer Raum haben. Alles muss sich aber in den nächsten Monaten ergeben. Wir müssen zuerst die Organisation stehen haben, dann können wir gezielt Leute ansprechen.

Zunächst ist nur eine Mannschaft geplant, oder?

Wir müssen mal schauen, wie sich das alles entwickelt. Man muss schon einen 20- bis 22-er Kader haben, um eine Saison zu überstehen. Sollten wider Erwarten mehr Spieler zu uns kommen und eine zweite Mannschaft möglich sein, dann muss man überlegen. Aber das ist im Moment kein Thema. Es bringt nichts, sich jetzt schon Gedanken darüber zu machen.

Wo werden Sie spielen können?

Auf welcher Anlage wir unterkommen, kann ich jetzt noch nicht sagen. Es laufen Gespräche und da möchte ich nicht vorgreifen.

Gibt es erste sportliche Ziele?

Mittelfristig haben wir die A-Liga im Auge. Aber wir müssen erst einmal etwas auf die Beine stellen.

Warum engagieren Side sich wieder im Sport?


Weil man im Sport etwas anschieben kann.

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