Eggert: Reform ohne böse Überraschung

Menden..  Die geplante Strukturreform für die Saison 2016/17 hat im westfälischen Handball-Lager schon hohe Welle geschlagen. „Es wurde zuletzt viel spekuliert. Fest steht, für die Vereine wird es keine böse Überraschung geben“, stellte Ekkehard Eggert klar.

Der Vorsitzende des heimischen Handball-Kreises tauscht sich regelmäßig mit seinen Kollegen im Bezirk aus. Im Bezirk Süd gibt es künftig nur noch fünf Kreise (Industrie, Dortmund, Hagen, Lenne/Sieg, Iserlohn/Arnsberg), weil „Hellweg“ in den Bereich Nord wechselt. Die in der dortigen Bezirksliga beheimateten TV Neheim und TV Wickede werden, wenn sie in der neuen Runde die Klasse halten, wohl wieder in den Süden zurückkehren. Verbandsvorstand und Kreisvorsitzende stehen in ständigem Kontakt und gehen die Planungen für die Saison 2016/17 mit Weitsicht an.

Doch erst einmal wird ganz normal um Punkte gespielt. „In der kommenden Saison bleibt alles beim Alten, das gilt auch für die Zuständigkeiten“, beruhigt Eggert die Gemüter. So wird Staffelleiter Hilmar Schöler (Netphen) wie in den vergangenen Jahren an die Planung der neuen Bezirksliga-Saison gehen.

Der Umbau ist erst für die Saison 2016/17 vorgesehen. Dann werden die Süd-Bezirksligen zwar aufgelöst, aber zwischen Landes- und Kreisliga wird es weiterhin eine Spielklasse geben, die dann von den beteiligten Kreisen betreut wird. Im Juni werden sich die Verantwortlichen wieder zu neuen Beratungen zusammensetzen.