Dünner Kader beunruhigt Erzen nicht

Trotz dünner Personaldecke: Michael Erzen (rechts) und der TuS Langenholthausen gehen optimistisch in die Rückrunde der Bezirksliga 4.
Trotz dünner Personaldecke: Michael Erzen (rechts) und der TuS Langenholthausen gehen optimistisch in die Rückrunde der Bezirksliga 4.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de
Was wir bereits wissen
Die Vorbereitung auf die Fortsetzung der Rückrunde in der Fußball-Bezirksliga 4 steht für den TuS Langenholthausen unter keinem günstigen Stern. Der für heute geplante Test beim Landesligisten SC Neheim wurde aufgrund von personellen Engpässen gestrichen.

Langenholthausen..  „Wir mussten das Spiel aus beruflichen und Verletzungsgründen absagen“, sagte TuS-Spielertrainer Michael Erzen im WP-Gespräch. Sowieso gehen den Grün-Weißen allmählich die Spieler aus. Aktuell befinden sich nur 15 Akteure im Kader.

Allerdings wird Oldie Cesare Deleo (38) möglicherweise für den Rest der Saison ausfallen, er meldete sich mit einem Knorpelschaden verletzt. „Er hat eine Arthroskopie machen lassen, um zu sehen, was los ist“, sagte Erzen. „Er bekommt in den nächsten Tagen eine endgültige Diagnose.“

Und auch Jean-Paul Filip kann im Moment wegen einer Knieverletzung nicht spielen – voraussichtlich wird er erst Ende Februar wieder ins Training einsteigen können. Ziemlich knapp, um für den Auftakt am 15. März gegen FSV Werdohl II (15 Uhr, Düsterloh) wieder fit zu sein.

Aber Michael Erzen bleibt gelassen. „Die Situation ist uns bewusst, aber damit werden wir umgehen können. Auswärtige Spieler sind nicht zu bekommen, daher werden wir den Kader mit Leuten aus unserer Zweiten auffüllen.“ Um die Mannschaft von Andreas Stockebrand nicht zu schwächen, soll das aber von Fall zu Fall und positionsbezogen entschieden werden. Auch den Einsatz von A-Jugendspielern zieht Michael Erzen in Erwägung.

Der TuS-Coach ist sich bewusst, dass es dennoch personell eng werden könnte, aber das Saisonziel „Klassenerhalt“ sieht er nicht gefährdet. „Wir werden die Klasse halten. Wenn wir unter die ersten Zehn kommen, wäre das optimal.“ Erzen zieht seinen Optimismus auch aus dem günstigen Spielplan mit neun Heimspielen in 14 Begegnungen.

Nach dem vorgezogenen Trainingsstart am Mittwoch geht es in der kommenden Woche mit dem normalen Vorbereitungsprogramm weiter.