DJK Bösperde empfiehlt sich für die Rückrunde

Andreas Thonemann (beim Wurf) und die Bösperder Bezirksliga-Handballer bleiben auf Erfolgskurs. Gegen TuS 03 Hagen gelang ein verdientes 25:19.
Andreas Thonemann (beim Wurf) und die Bösperder Bezirksliga-Handballer bleiben auf Erfolgskurs. Gegen TuS 03 Hagen gelang ein verdientes 25:19.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Die DJK Bösperde bleibt in der Handball-Bezirksliga 6 eine dicke Nummer. Die Mannschaft von Klaus Schankowski verbuchte zum Ausklang der Hinrunde die nächsten beiden Punkte und steht nach dem 25:19 (14:11) gegen die DJK TuS 03 Hagen weiterhin blendend da.

Bösperde..  Punktgleich mit der SG Attendorn-Ennest auf Platz vier, zwei Punkte Rückstand auf das Duo RSVE Siegen II und DJK Grün-Weiß Emst – das berechtigt zu Hoffnungen auf eine mindestens so erfolgreiche Rückserie.

Die rosigen Aussichten als Mitglied eines Spitzenquartetts interessierten den Bösperder Trainer am Samstag jedoch nur beiläufig. Viel wichtiger war die Art und Weise, wie die Mannschaft die Partie gegen motivierte Hagener bestritten hatte. „Und das war gut“, sagte Schankowski und lobte dabei besonders Robin Strotkötter und Julius Remes, „die beide einen ruhigen und starken Part gespielt haben“. Schankowski hatte vor allen Dingen gefallen, dass auch dank der Leistung von Strotkötter („der erzielte wichtige Tore in entscheidenden Phasen“) und Remes die eher schwachen Auftritte der etatmäßigen DJK-Shooter wie Philipp Wergen und Maxi Gödde kompensiert werden konnten. „Beide haben eindrucksvoll gezeigt, dass sie dazu gehören“, so Schankowski.

Dass Strotkötter und Remes so überzeugend agierten, war wichtig, denn Bösperde tat sich lange schwer, um sich die Gäste zu distanzieren und dabei auch den Ärger über ungenügende Schiedsrichter (Schankowski: „Die haben aufkommende Härten überhaupt nicht geahndet“) ‘runter zu schlucken. Bösperde musste dabei auch einen 2:4-Rückstand aufholen und konnte erst nach dem 8:8 aussichtsreich in Führung gehen. „Wir konnten uns dann absetzen“, freute sich Schankowski, dass seine Mannschaft mit fortgesetzter Spieldauer die Regie übernehmen konnte.

Dies galt auch für die zweite Halbzeit, in der die Bösperder ihren Vorsprung hielten („den haben wir gut verwaltet“) und nun auch von der Leistung eines immer stärker werdenden Torsten Kiwitt im DJK-Kasten profitierten. Zudem stand die Deckung, so dass Bösperde auch über die zweite Welle zu Toren kam.

DJK Bösperde: Kiwitt, Sievert; Max Wergen (2/1), Hendrik Sparenberg (3), Janssen (3), Robin Strotkötter (3), Remes (2), Philipp Wergen (4), Hünnes (2), Gödde (2/2), Thonemann (4).