Die HSG ist in jeder Phase hellwach

Handball, Walram-Halle, HSG Menden-Lendringsen Damen, TuRa Bergkamen, 10.01.2015, Foto: Tobias Schad
Handball, Walram-Halle, HSG Menden-Lendringsen Damen, TuRa Bergkamen, 10.01.2015, Foto: Tobias Schad
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Sie haben es schon wieder getan! Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen konnten am Samstag einmal mehr ihre beeindruckende Heimstärke demonstrieren. Der HC TuRa Bergkamen wurde mit 37:18 (17:10) abgefertigt. Ein Sieg, der zu keiner Zeit der Partie in Frage gestellt war

Menden..  .„Ich bin restlos zufrieden. Das war eine sehr gute Leistung der gesamten Mannschaft“, freute sich HSG-Trainer Jörg von Estoff über den Auftritt seiner Damen. Die zeigten sich vom Anwurf an sehr leidenschaftlich.

Nach sieben Minuten führte die HSG bereits mit 7:2 – die Frage nach dem Sieger schien frühzeitig geklärt. Obwohl sich die Gäste nicht versteckten. „Sie haben recht mutig nach vorne gespielt“, lobte auch Jörg von Estorff die TuRa-Damen. Doch letztlich fehlte ihnen das Potenzial, um den heimischen Ballwerferinnen ein Bein stellen zu können.

Die Gastgeberinnen zeigten eine sehr komplette Leistung. So glänzte Sarah Ebel mit einigen guten Paraden, ihre Kollegin Karen Jaschewski konnte gleich drei Siebenmeter entschärfen. Stark war auch, wie Kathrin Baer das HSG-Spiel mit vielen klugen Pässen glänzte und ihre Mitspielerinnen immer wieder in Szene setzte.

Herrlich anzusehen waren auch einige Tore des heimischen Oberligisten. So schickte Jenny Fastnacht Teamkollegin Meike Benden mit herrlichem Diagonalpass auf die Reise – die traf zum 11:4 (13.). Die klare 17:10-Führung zur Pause ließ allerdings die Befürchtung aufkommen, dass es die HSG nach dem Seitenwechsel etwas langsamer angehen lassen würde.

Doch weit gefehlt – die von-Estorff-Damen zogen nach dem seitehnwechsel das Tempo noch einmal an. Mit einem 6:0-Lauf innerhalb von 220 Sekunden zog die HSG auf 23:10 davon. Im Lager der Gäste gingen die Köpfe nun endgültig nach unten.

Die HSG aber war in jeder Phase der Partie hellwach. Ein Beispiel dafür war die Szene in der zweiten Halbzeit, als Bergkamens Laura Thielmann einen Tempogegenstoß laufen wollte und ihr Ann-Kathrin Stratmann in aller Ruhe den Ball noch abnahm. „Es ist gar nicht so einfach, die Motivation so hoch zu halten, wenn man weiß, dass der Gegner einen nicht gefährden kann“, lobte Jörg von Estorff seine Mannschaft.

In der Tat gab es in dieser Saison schon Spiele, in denen die HSG angesichts eines sicheren Erfolges ein oder zwei Gänge zurückschaltete. Am Samstag war man bis zur Schlusssirene hellwach. Das Ergebnis untermauerte dieses klar.

HSG Menden-Lendringsen: Ebel, Jaschewski; Neuhaus (5), Köck (3), Gran, Baer (10/2), Stratmann (9), Benden (5), Seehagen, Fastnacht (1), Albrecht, Meyer (2), Gerbe (2).