Die große Talentshow in Menden
17.12.2010 | 16:22 Uhr 2010-12-17T16:22:00+0100
Menden.Dieses Handball-Turnier stellt einfach alles in den Schatten. Wenn am 8. und 9. Januar 2011 der Sauerland-Cup der HSG Menden-Lendringsen mit seiner 21. Auflage aufwartet, ...
... werden sage und schreibe 82 Mannschaften in die Hönnestadt kommen und für absoluten Spitzensport im Nachwuchsbereich sorgen.
Für Jörg von Estorff ist es in der Region und darüber hinaus das Top-Event schlechthin. „Es ist das Highlight der Sportszene, das mit der größten überregionalen Bedeutung für Menden“, stellte der Turnierleiter am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz im Hause von Hauptsponsor Hoppe (Vermögensbetreuung) heraus. „Das Turnier ist aus dem Sportkalender nicht wegzudenken. Das freut mich, und das macht viel Spaß.“
Warum das so ist, liegt auf der Hand. Im Januar dieses Jahres erreichten zehn von 16 Final-Four-Mannschaften (das Endturnier um die deutsche Jugend-Meisterschaft) den zweiten Tag beim Sauerland-Cup. „Das war wieder eine vorweggenommene DM“, unterstrich von Estorff. „Und das wird auch in diesem Jahr so sein. Darauf können sich alle riesig freuen.“
Von Estorff ist es nämlich erneut gelungen, in allen Altersklassen die Topmannschaften dieser Saison für seine Veranstaltung zu ködern. Bei der männlichen A-Jugend kommt mit der SG Spandau/Füchse Berlin „ein besonderer Kracher“, mit der HSG Düsseldorf der amtierende nationale Titelträger, dazu noch der renommierte SC Magdeburg sowie die starken schleswig-holsteinischen Teams von NTSV Strand oder VfL Bad Schwartau.
Besonders freut man sich im Lager der HSG natürlich auf die Konkurrenz der männlichen B-Jugend, denn da rechnen die Gastgeber gute Chancen aus, erstmals seit Jahren wieder eine Mannschaft in das Endspiel zu bringen. „Deshalb ist das Feld mit 35 Mannschaften natürlich auch so groß ausgefallen“, sagt von Estorff, der sich im Hinblick auf die eigenen Ambitionen für eine mögliche DM-Teilnahme der Konkurrenz aus ganz Deutschland stellen will. Völklingen, Potsdam oder Dormagen – diese Teams versprechen absoluten Spitzensport in dieser Altersklasse.
Bei den Mädchen sind die Teilnehmerfelder kleiner, „aber von der Qualität sicherlich nicht schlechter“, so von Estorff und verweist auf die Mannschaften des Handball-Leistungszentrum Bad Wildungen, der JSG Mainz oder HSG Handewitt Nord Harrislee, die den Mädchenbereich des deutschen Meisters SG Oeversee/Jarplund/Weding übernommen haben.
Bei den B-Mädchen ist der Frankfurter HC der Topfavorit. „Da sehen wir den kommenden Meister“, so von Estorff. Dabei war gar nicht klar, ob die Brandenburger überhaupt kommen würden, nachdem es bei der 20. Auflage einigen Ärger wegen des Spielmodus’ gegeben hatte – die Ostdeutschen waren aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs nicht ins Halbfinale gekommen. „Dass sie teilnehmen, ist der beste Beweis, dass sich die Wogen geglättet haben“, so von Estorff.
Der Sauerland-Cup – ein Turnier der Superlative.
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