Dicker Fuß: TuS bangt um Einsatz seines Torjägers

Einsatz gegen Plettenberg fraglich: TuS-Torjäger René Weißbach verletzte sich im Training.
Einsatz gegen Plettenberg fraglich: TuS-Torjäger René Weißbach verletzte sich im Training.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de
Was wir bereits wissen
Die Heimspielwochen gehen weiter: Der TuS Langenholthausen will nach der Niederlage gegen den FC Arpe-Wormbach (1:3) am Sonntag gegen den TuS Plettenberg (15 Uhr) die Punkte wieder am Düsterloh behalten.

Langenholthausen..  Doch die Aufgabe ist nicht leicht, denn der Aufsteiger spielte bislang eine sehr ordentliche Saison und hat sich als Tabellenneunter mit zehn Punkten Differenz deutlich vor den Abstiegsrängen platziert.

„Plettenberg ist eine gute Mannschaft, die spielerisch einiges drauf hat und vielleicht sogar noch besser dastehen könnte“, zeigt TuS-Spielertrainer Michael Erzen durchaus Respekt vor den Gästen und stellt sich auf eine Begegnung ein, die einen besonderen Charakter hat. „Die Spieler kennen sich untereinander gut, das ist wie ein kleines Derby.“

Und einer, der in Langenholthausen gespielt hat, vermasselte den Grün-Weißen das Hinspiel. Dennis Bonevski erzielte den 2:1-Siegtreffer der Plettenberger im Oktober vergangenen Jahres. „Das war eine sehr unglückliche Niederlage, deshalb haben wir einiges gutzumachen“, sagt Michael Erzen. „Wir wollen uns unbedingt revanchieren.“

Ob das gelingt, hängt auch von der personellen Situation des TuS ab, denn gestern herrschte am Düsterloh große Aufregung: Torjäger René Weißbach (bisher 31 Treffer) klagte nach einem Pressschlag im Training über einen angeschwollenen Fuß. Hinter seinem Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. Fehlen wird auf jeden Fall Abwehrchef Dennis Zöller, der aus familiären Gründen in Stuttgart weilt.

Dabei ist dagegen Fabian Trawinski, der am Donnerstag erstmals wieder trainieren konnte und seine Rückenbeschwerden wohl bis Sonntag endgültig überwunden haben dürfte. „Wir brauchen ihn auch dringend, denn ansonsten hätten wir in der Innenverteidigung ein Problem“, so Erzen.

Und wenn der TuS seinen hervorragenden sechsten Platz verteidigen will, dann ist ein Dreier gegen den Nachbarn Pflicht. So sieht das auch Michael Erzen.