Dahlmann springt mit Carlson zum Sieg beim Großen Preis

Starker Ritt auf der heimischen Anlage: Franz-Josef Dahlmann jun. gewann mit Carlson den Großen Preis.
Starker Ritt auf der heimischen Anlage: Franz-Josef Dahlmann jun. gewann mit Carlson den Großen Preis.
Foto: WP

Fröndenberg..  Wenn der RV Fritz Sümmermann sein großes Sommerturnier durchführt, sind zwar viele Prüfungen im Springreiten und in der Dressur abzuhandeln. Aber der auf dem Hof Plaas-Beisemann in Strickherdicke beheimatete Klub hat neben Masse stets auch Klasse zu bieten. Dies wurde am zurückliegenden Wochenende wieder einmal deutlich.

So zeigte Franz-Josef Dahlmann jun. seine große Routine. Der Springreiter, der bekanntlich nach internationalen Stationen in China und Belgien in Fröndenberg wieder heimisch ist, vollführte auf seinem Schimmel Carlson wieder einen Husarenritt. Gerade als es anfing, in Strömen zu regnen, musste das Paar in die Siegerrunde des S-Springens. „Peppi“ Dahlmann gewann auf dem erst siebenjährigen Württemberger den Großen Preis und blieb dabei als einziger Reiter ohne Abwurf. Zudem absolvierte er den verkürzten Parcours in der Bestzeit von 41,22 Sekunden.

Die westfälische Kaderreiterin Kathrin Wacker vom RV St. Georg Werne kam mit vier Fehlerpunkten und in 41,87 Sekunden über die Ziellinie. Unter dem Sattel hatte sie Viola. Die Balverin Elisabeth („Püppi“) Kruse sicherte sich mit Conloubet den dritten Rang. Auf die Plätze vier und fünf kamen Simon Stark (Ostönnen) mit Castro und die Sauerländerin Sarah Nagel-Tornau (RV Repetal) auf Corleone.

Sieben Paare in der Siegerrunde

Insgesamt waren bei diesem schweren Springen 27 Paare am Start. Dabei starteten nicht nur aus Westfalen Reiter und Pferde in Fröndenberg, auch Teilnehmer aus Niedersachsen hatten den Weg an die Ruhr gefunden. In der Siegerrunde gingen dann noch einmal sieben Duos in den Parcours.

Höhepunkt bei den Dressurwettbewerben war eine S-Prüfung St. Georg Special. Mit einem satten Vorsprung von knapp fünf Prozent siegte die amtierende westfälische Meisterin Jutta Zimmermann vom RV Rhede-Krommert. Auf Amaro Abano erhielt die Amazone 72,64 Prozentpunkte. Svenja Limberg vom RFV Handorf-Südmühle erzielte auf dem wurde zwölfjährigen Westfalen Beltino gute 67,92 Prozent und wurde Zweite. Rang drei ging an Alexandra Witteborg vom ZRFV Schwerte auf Dorano.

Gerüstet für Provinzial-Turnier

Beim RV Fritz Sümmermann Fröndenberg waren am Wochenende nicht weniger als 55 Prüfungen ausgeschrieben. Mit dem Interesse der Teilnehmer war auch Turnierleiter Heinrich Plass-Beisemann zufrieden. „In den Springen hatten wir richtig starke Felder“, sagte der Fröndenberger. In den Dressuren hätte vielleicht noch der eine oder andere westfälische Reiter mehr ihre Pferde satteln können, aber auch mit den Prüfungen in dieser Diszilpin sei man sehr zufrieden. Zumal: Das Turnier hat gezeigt, dass der Verein auf jeden Fall bestens für das Provinzial-Turnier auf Landesebene, das vom 18. bis 20. September auf der eigenen Anlage in Strickherdicke stattfinden wird, gerüstet ist.