BSV Menden freut sich auf Kreisrivale SC Hennen

Marcel Dickehut (links) und der BSV Menden hatten bislang nur sporadische Berührungspunkte mit dem SC Hennen – so wie hier im Test am 8. Februar. In der kommenden Saison spielen beide Kreisrivalen in der Landesliga 2.
Marcel Dickehut (links) und der BSV Menden hatten bislang nur sporadische Berührungspunkte mit dem SC Hennen – so wie hier im Test am 8. Februar. In der kommenden Saison spielen beide Kreisrivalen in der Landesliga 2.
Foto: Tobias Schad

Menden/Balve..  Die Würfel sind gefallen. Seit Freitagmittag wissen die überkreislich aktiven Fußball-Vereine, in welchen Spielklassen sie an den Start gehen müssen. Für den heimischen Bereich hielt die Ligeneinteilung sogar eine kleine Überraschung bereit.

Denn der BSV Menden wird in der Landesliga 2 auch gegen den SC Hennen antreten. Der Kreisrivale aus dem Iserlohner Norden wurde aus der Staffel 3 ebenso umgruppiert wie der Hasper SV.

Im Huckenohl nahm man die neuen Gesichter in der Landesliga 2 gelassen zur Kenntnis. „Ich muss zugeben, dass ich mit einer Umgruppierung von Hennen gerechnet habe. Dass aber Haspe noch hinzugekommen ist, hängt sicherlich damit zusammen, dass einige Ruhrgebietsklubs aus der Westfalenliga abgestiegen sind – die gehören nun mal eher zur Staffel 3“, sagt Ralf Essmann, der sportliche Leiter des heimischen Landesligisten.

Der BSV-er freut sich aber auf die ganz neuen Gesichter wie die Aufsteiger BC Eslohe, FC Wetter und FC Altenhof. „Auch wenn es keine Fahrt mehr Richtung Siegen geben wird, kilometermäßig bleibt das wohl gleich“, so Essmann.

Berührungspunkte mit Wetter

Mit Wetter gibt es für den BSV sogar zwei Berührungspunkte. FC-Kicker Nouredine Bah kickte vor einem Jahr noch für die Mendener. Und der Trainer des Klubs aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, Marco Slupek, war vor über zwei Jahrzehnten ebenfalls mal im Huckenohl aktiv.

Die Bezirksliga 4 indes kann mit ihrer Zusammensetzung durchaus die Bezeichnung „Bundesliga des Sauerlands“ rechtfertigen. „Das darf man sicherlich so sehen“, sagt „Charly“ Grote, der erste Vorsitzende des TuS Langenholthausen. Der Verein wird bei der Auflistung an erster Stelle geführt – direkt vor dem SuS Langscheid/Enkhausen, der sich ja aus der Westfalenliga zurückgezogen hat.

Langscheid ist Topfavorit

„Für mich ist das der Topfavorit“, beurteilt Grote das Teilnehmerfeld, das seinem TuS wieder reizvolle Duelle mit Nachbarn wie dem TuS Sundern oder Landesliga-Absteiger SuS Hüsten 09 beschert. „Ich glaube, das wird für uns eine sehr intensive Saison mit richtig starken Gegnern. Wenn wir um Platz sechs oder so einlaufen, ist das schon eine enorme Leistung.“

Die Einteilung der für die heimischen Teams wichtigen Spielklassen im Überblick:

Landesliga 2: VfL Bad Berleburg, FC Lennestadt, SV 04 Attendorn, FSV Werdohl, SV Hohenlimburg 10, FC Borussia Dröschede, Rot-Weiß Hünsborn, BSV Menden, Rot-Weiß Erlinghausen, SSV Meschede, SC Neheim, SC Hennen, Has-per SV sowie die Aufsteiger BC Eslohe, FC Altenhof und FC Wetter.

Bezirksliga 4: TuS Langenholthausen, SuS Langscheid/Enkhausen, SV Dorlar-Sellinghausen, SV Schmallenberg/Fredeburg, SV Brilon, TuS GW Allagen, TuS Sundern, FC Kirchhundem, TSV Aue-Wingeshausen, FC Arpe-Wormbach, TuS Warstein, SF Birkelbach, TuS Plettenberg, Absteiger SV Hüsten 09 sowie die Aufsteiger TuRa Freienohl und TSV Bigge-Olsberg.