Broers Ziel: Thema Klassenerhalt früh abhaken

Viele neue Gesichter auf dem Bösperder Gemeindesportplatz – hintere Reihe von links:  Trainer Joachim Broer, Paul Hermas, Kai Röttger, Damian Heubner und DJK-Routinier Markus Pesch. Vorn: Julian Seeling, Tim Röttger, Thomas Jaskowski und  Mark Gerlings. Es fehlen Sandy Pazidor und Adrian Hojden.
Viele neue Gesichter auf dem Bösperder Gemeindesportplatz – hintere Reihe von links: Trainer Joachim Broer, Paul Hermas, Kai Röttger, Damian Heubner und DJK-Routinier Markus Pesch. Vorn: Julian Seeling, Tim Röttger, Thomas Jaskowski und Mark Gerlings. Es fehlen Sandy Pazidor und Adrian Hojden.
Foto: WP

Menden..  Der Neue in der Chefetage ist ein alter Bekannter! Die Kicker der DJK Bösperde starteten am Sonntagvormittag mit ihrem Trainer Joachim Broer in die Vorbereitung auf die Saison 2015/16. Der Fröndenberger hatte zuletzt rund fünf Jahre pausiert. Davor war er als Coach bei der DJK Grün-Weiß Menden und beim BSV Lendringsen tätig – jetzt kehrte er auf die heimische Fußball-Bühne zurück.

Broer machte bei seinem Comeback zunächst einmal seinem neuen Klub ein dickes Kompliment. „Ich hätte schon früher wieder anfangen können, und es gab immer wieder Anfragen. Doch in Bösperde hat es einfach gepasst – ich liebe diesen dörflichen Charakter“, sagte Broer bei seinem Dienstantritt auf dem Gemeindesportplatz.

Ein erstes Etappenziel gibt der neue Übungsleiter dann auch gleich aus. „In den vergangenen Jahren musste Bösperde immer lange um den Klassenerhalt kämpfen, dieses Thema wollen wir in dieser Spielzeit jedoch so früh wie möglich abhaken“, so Broer.

Für dieses Ziel ist der Kader nicht nur zahlenmäßig aufgestockt worden. Der neue Coach aus Fröndenberg trifft dabei auf ein Trio, mit dem er bereits bei der DJK Grün-Weiß Menden zusammengearbeitet hat. Tim Röttger war zuletzt inaktiv, sein Bruder Kai und Marc Gerlings wechseln aus dem Hüingser Ohl zum Gemeindesportplatz.

„Es ist schön, dass sie zu uns kommen“, so Joachim Broer. Vom VfL Platte Heide wechselt zudem mit Thomas Jaskowski, Adrian Hojdem, Julian Seeling und Sandy Pasdzior gleich ein Quartett nach Bösperde. „Wir sind sehr gut aufgestellt“, ist Broer zumindest mit der personellen Seite zufrieden.

So verwundert es nicht, dass der Neu-Bösperder auf Dauer den Blick auf die oberen Regionen des Iserlohner Fußball-Oberhauses richten möchte. „Wir sind schon ambitioniert“, macht Broer deutlich. Und er erwartet, dass Spieler mitziehen. Die das nicht wollen, dürften wohl schnell kein Thema mehr für den neuen Coach sein.