Bremkes: Titelkampf setzt uns nicht unter Druck

Freut sich auf die Rückrunde: GWM-Trainer Harald Bremkes.
Freut sich auf die Rückrunde: GWM-Trainer Harald Bremkes.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Menden..  Im Oberhaus des Fußballkreises Iserlohn wird ab dem 8. März wieder um Punkte gespielt. Eine Mannschaft mit Titelchancen ist aus heimischer Sicht die DJK Grün-Weiß Menden. Der Klub von der Bundesstraße 7 in Schwitten liegt aktuell nur einen Zähler hinter Tabellenführer Vatanspor Hemer auf Platz zwei

Die WP-Sportredaktion sprach mit GWM-Trainer Harald Bremkes über die aktuelle Situation, den Meisterschaftschancen und seinen Abschied – der Fröndenberger wird sein Engagement in Schwitten mit dem letzten Spieltag am 14. Juni beenden und sich in den vorläufigen sportlichen Ruhestand begeben.

Frage: Herr Bremkes, zählen Sie schon die Tage bis zu ihrem Abschied?

Harald Bremkes: Nein, auf keinen Fall. Es gibt auch kein Maßband wie früher bei der Bundeswehr, an dem jeder Tag abgeschnitten wird. Es geht halt eine Episode zu Ende und dann muss man mal sehen, was kommt.

Als Tabellenzweiter sind Gedanken an die Meisterschaft keine Utopie. Gibt man zum Beginn der Rückrunde den Aufstieg als Ziel aus?

Wir stehen da sicherlich nicht unter Druck. Denn wir wollten zu Beginn der Saison aufgrund des Umbruchs in der Mannschaft einfach nur oben mitspielen. Dass es besser als erwartet lief, ist natürlich schön. Ich denke, unsere Situation ist gewiss nicht die schlechteste.

Was muss passieren, dass die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga realisiert werden kann?

Ich bin davon überzeugt, dass alles davon abhängt, wie man aus der Winterpause kommt. Die Vorbereitung war gewiss nicht optimal. Es ist halt so, dass die Spieler im Winter bei Dunkelheit und Kälte nicht so gerne trainieren wie im Sommer.

Wer wird der größte Konkurrent im Kampf um den Aufstieg sein?

Ich glaube schon, dass Vatanspor Hemer bis zum letzten Spieltag mitmischen wird. Es mag sicherlich auch davon abhängen, ob die sich noch einmal verstärkt haben.

Was werden Sie ab dem 15. Juni als „Trainer im Ruhestand“ vermissen?

Das wird die Zeit zeigen. Schließlich weiß ich nicht, wie lange mein Ruhestand dauern wird.