Böse Attacke gegen Breker schockt Mambas

Wir in dieser Saison wohl nicht mehr für die Mambas auflaufen können: Dennis Breker (links) schied in Langenfeld mit einer schweren Kieferverletzung aus, der Kapitän ist inzwischen in einer Solinger Fachklinik operiert worden.
Wir in dieser Saison wohl nicht mehr für die Mambas auflaufen können: Dennis Breker (links) schied in Langenfeld mit einer schweren Kieferverletzung aus, der Kapitän ist inzwischen in einer Solinger Fachklinik operiert worden.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Zweitligist MSC Mambas verlor in Langenfeld mit 3:8. Außerdem schied Kapitän Dennis Breker mit Kieferbruch aus, er musste in Solingen operiert werden.

Langenfeld/Menden..  Beim Mendener SC Mambas reißen die schlechten Nachrichten einfach nicht ab. Vier Niederlagen in Folge sowie das ärgerliche Aus in ISHD-Pokal hatten beim heimischen Skaterhockey-Zweitligisten ohnehin für schlechte Stimmung gesorgt. Nun kam am Samstag der nächste Nackenschlag hinzu, bei den Langenfeld Devils verlor man mit 3:8 (0:3, 1:3, 2:2).

Allerdings sorgte nicht nur die erneute Pleite für viel Frust. Der Umstand, dass man zudem für eine ganze Weile auf Kapitän Dennis Breker verzichten muss, dürfte den Ambitionen auf das Erreichen der Play-offs mit den vier besten Teams der Gruppe Süd um Zweitliga-Titel und Erstliga-Aufstieg zudem einen herben Dämpfer gegeben haben.

Breker schied während des zweiten Drittels nach einer rüden Attacke mit Verdacht auf Kieferbruch aus, die sofort veranlasste Versorgung in einem Krankenhaus vor Ort bescherte leider eine bestätigende Diagnose. „Er musste dann sogar in eine Fachklinik nach Solingen verlegt werden, dort ist er sogleich operiert worden“, sagte Mambas-Präsident Michael Mikus, der den Topscorer der Mendener begleitet hatte und auch bei den Untersuchungen anwesend war. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dennis in dieser Saison noch einmal spielen wird“, sagte Mikus ob der Schwere der Verletzung, bei der auch alle unteren Schneidezähne in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Zunehmend ruppige Partie

Bis zu Brekers Ausfall lagen die Gäste deutlich vorn, einzig der Treffer von Marcel Aderhold zu Beginn des Mitteldrittels zum 1:3-Anschluss war ein Lichtblick. „Trotz allem hat die Mannschaft gut gespielt und mit Leidenschaft gekämpft“, sagte Gerd Guntermann, der den urlaubenden Trainer Toni Fonso als Coach vertreten hatte, und stellte fest: „Wir haben gut angefangen, hatten aber einige Male großes Pech beim Abschluss – eigentlich war es ein recht ausgeglichenes, aber zunehmend ruppiges Spiel.“ Allerdings: Die entscheidenden Vorteile lagen bei den Langenfeldern, deren 6:1-Führung zur zweiten Pause war eigentlich nicht mehr aufzuholen.

Menden wehrte sich trotzdem und bäumte sich gegen ein erneutes Debakel auf. Mit zählbarem Erfolg, denn Kevin Käding verkürzte in der 45. Minute per Doppelschlag binnen 22 Sekunden auf 3:6. Einer weiteren Resultatsverbesserung standen jedoch die sich in der Folgezeit häufenden Strafzeiten im Weg.

Langenfeld Devils - MSC Mambas 8:3 (3:0, 3:1, 2:2). Mendener SC Mambas: Schneider; Breker, Schnieder, Kleinschmidt, Aderhold, Käding, Nico und Patric Bongard, Geske, Hassel, Neuendorf, Voigt, Tsakalidis. Tore: 1:0 (6:44), 2:0 (13:08), 3:0 (19:56), 3:1 (21:29), 4:1 (28:47), 5:1 (36:04), 6:2 (44:32) Käding (Schnieder), 6:3 (44:54) Käding (Neuendorf), 7:3 (47:26), 8:3 (57:50). Strafminuten: Langenfeld 8 plus 5, Menden 14 plus 10 (Neuendorf).

Das Restprogramm:

Samstag, 4. Juli, 16 Uhr: Hannover Hurricanez - MSC Mambas. Samstag, 11. Juli, 19 Uhr: MSC Mambas - Rostocker Nasenbären. Samstag, 8. August, 19 Uhr: MSC Mambas - Sauerland Steel Bulls Lüdenscheid.