Bleibende Eindrücke und starke Ergebnisse

Teilnehmer des SV Menden fühlten sich beim Landesturnfest in Siegen sichtlich wohl.
Teilnehmer des SV Menden fühlten sich beim Landesturnfest in Siegen sichtlich wohl.
Foto: WP

Menden..  Die Turner und Turnerinnen des SV Menden werden an dieses ereignisreiche Wochenende noch lange zurückdenken. Mit 25 Aktiven waren die Hönnestädter zum NRW-Landesturnfest nach Siegen gereist und kehrten von den hochkarätig besetzten Wettkämpfen mit bleibenden Eindrücken zurück.

Der Westfälische Turnerbund (WTB) hatte zum nunmehr dritten Mal diese Großveranstaltung gemeinsam mit dem Rheinische Turnerbund (RTB) durchgeführt und sorgte somit dafür, dass dieses Turnerfest mit rund 7000 Teilnehmern zum größten Sportereignis in Nordrhein-Westfalen avancierte. Alle Aktiven waren in Siegener Schulen untergebracht, wo sie von dort ansässigen Vereinen betreut und mit Frühstück versorgt wurden. Die Turner aus Menden übernachteten im Berufskolleg für Technik.

Silber für Gebhardt und Hatting

Die Turnfestwettkämpfe fanden über die gesamte Stadt verteilt statt. So stellten sich die SVM-Turner um Julian Gebhardt der Herausforderung eines Orientierungslaufs. Max Wallasch wurde in dieser Disziplin sogar Turnfestsieger, Julian Gebhardt belegte den zweiten Platz.

Felix Hatting indes nahm am Pokalwettkampf der Geräteturner teil. Hier mussten alle sechs Disziplinen absolviert werden, und der talentierte Mendener krönte sein Turnfest-Debüt sogleich mit dem Gewinn des Pokals für Platz zwei.

Auch die Stimmung bei den Mendener Trampolin-Turnern war beim Wettkampf sehr gut – trotz sichtbarer Müdigkeit und sommerlichen Temperaturen. Leider konnten die SVM-Springer ihre Leistungen aus dem Training nicht ganz umsetzen, und so erreichten nur zwei der fünf Mendener Mädchen in den stark besetzten Wettkampfklassen das Finale der besten Zehn. Lena Schlürmann belegte bei den 14- bis 15-Jährigen einen guten siebten Platz, Michelle Fen wurde bei den 12- und 13-Jährigen Neunte.

Sportler aus ganz NRW

Ein Turnfest dieser Größenordnung hat immer seine eigenen Gesetze. Die dabei erzielten Leistungen sind besonders anzuerkennen, weil die Sportler an allen vier Tagen mit vielen Eindrücken konfrontiert werden. Das sind zunächst die Wettkämpfe in der eigenen Sportart mit einem Teilnehmerfeld aus ganz Nordrhein-Westfalen. Hinzu kommen die vielen anderen Ereignisse wie zum Beispiel der Besuch der Turnfest-Gala, die vielen Mitmachangebote, eine Turnfestmeile mit Veranstaltungen auf einer Magnetbühne und auch das gesellige Zusammensein an den Abenden, wo man viele bekannte Gesichter aus den einzelnen Turnligen und aus anderen Vereinen trifft.

Geräteturnen nach DTB-Standard

Dabei wartete auf die Geräteturnerinnen des SVM eine besondere Herausforderung. Denn auch sie mussten feststellen, dass beim Landesturnfest andere Kriterien erfüllt werden mussten als in der Gauliga. So liefen die Übungen nicht auf dem Niveau der Leistungsklasse 3, sondern wurden ach DTB-Standard geturnt. Und zwischen den Ligakämpfen gab es kaum Gelegenheit, sich darauf einstellen zu können.

Die Mendenerinnen mussten bei den anstehenden Pokalwettkämpfen gegen Spitzenturnerinnen aus ganz NRW antreten, so dass Ergebnisse unter den ersten 60 als erfolgreich bewertet werden müssen. Eleni Koutsouki zum Beispiel belegte mit 40,55 Punkten eine guten 53. Platz. Josephine Hatting (42,55) landete auf Rang 70 in diesem teilnehmerstärksten Feld mit 120 Teilnehmerinnen.

An den Pokalwettkämpfen nahmen ebenfalls mit Erfolg teil: Maya Ahlers, Lilly Okulla, Louisa Richter, Lara Hellmann und Carolin Richter.