Bittere 3:9-Pleite in Kassel sorgt für großen Frust an der Mambas-Bande

Kassel/Menden..  An dieses Gefühl müssen sich die Skaterhockey-Cracks des Mendener SC Mambas erst noch gewöhnen. Der Zweitligist kassierte bei den Kassel Wizards eine 3:9 (2:3, 1:2, 0:4)-Niederlage – es war der erste Rückschlag in der laufenden Saison, die mit vier Siegen so erfolgreich begonnen hatte.

„Eigentlich war es doch klar, dass wir in dieser starken Gruppe auch mal verlieren würden“, sagte der sportliche Leiter Alexander Buß. Dabei sorgte nicht nur das Resultat für das mit zahlreicher Begleitung angereiste Team von Trainer Toni Fonso für Frust, auch die Leistung entsprach gar nicht den Vorstellungen. „Die Mannschaft war deshalb richtig geknickt“, gewährte Buß einen kleinen Einblick in die Gemütslage an der Bande.

Schon der Auftakt sorgte im Mambas-Lager für schlechte Stimmung. „Denn die Mannschaft hat es nie verstanden, eine Bindung zum Spiel zu finden und konnte nicht den Hebel umlegen“, so Buß. „Vor allen Dingen in der Abwehr haben wir schlecht gespielt.“ Folgerichtig konnte Kassel (Buß: „Das ist eines der bestes Team der Liga“) mit 2:0 in Führung gehen (7./9.). Zwar schürte Kapitän Dennis Breker mit seinem Tor zum 1:2-Anschluss (12.) die Hoffnung aus Besserung, aber nur wenig später stand es aus Gäste-Sicht 1:3 (16.). Menden verkürzte danach noch einmal durch Kevin Käding (20.).

Die Mambas durften sich zu jenem Zeitpunkt durchaus in der Partie sehen, zumal Patrick Mylius das 2:4 (31.) mit dem 3:4 beantworten konnte. Aber Kassel blieb vorn, erhöhte auf 3:5 (38.) und sollte im letzten Durchgang alle Zweifel beseitigen.

„Es war schon ernüchternd, dass wir im dritten Drittel nichts mehr zusetzen konnten“, zürnte Buß und ärgerte sich, „dass keiner unserer Spieler Normalform erreichen konnte“. Einzig Torwart Robert Engelmann sei es zu verdanken gewesen, dass es bei nur neun Gegentreffern bleiben sollte. „Wenn der nicht so gut gehalten hätte, wäre es noch deutlicher geworden.“

Kassel Wizards - Mendener SC Mambas

9:3 (3:2, 2:1, 4:0)

Mendener SC Mambas: Engelmann, Schneider (nicht eingesetzt); Breker, Mylius, Aderhold, Voigt, Geske, Uedickhoven, Nico und Patrick Bongard, Käding, Lobe, Verborg, Schnieder, Neuendorf, Kleinschmidt, Dürnhöfer, Hellweg.

Tore: 1:0 (6:34), 2:0 (8:27), 2:1 (11:19) Breker, 3:1 (15:17), 3:2 (19:10) Käding (Breker), 4:2 (30:07), 4:3 (34:15) Mylius (Breker), 5:3 (37:06), 6:3 (41:31), 7:3 (48:43), 8:3 (50:35), 9:3 (59:39).

Strafminuten: Kassel 12 plus zweimal 10 plus 5, Menden 8.