Birk-Comeback ist TVS-Lichtblick

Das Bemühen um das Erreichen des Kreispokal-Halbfinales war sicherlich vorhanden: Benno Poth und der TV Schwitten mussten aber die klare Dominanz von Verbandsliga-Primus HTV Sundwig-Westig anerkennen.
Das Bemühen um das Erreichen des Kreispokal-Halbfinales war sicherlich vorhanden: Benno Poth und der TV Schwitten mussten aber die klare Dominanz von Verbandsliga-Primus HTV Sundwig-Westig anerkennen.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de
Was wir bereits wissen
Für Handball-Landesligist TV Schwitten ist der Kreispokal 2014/15 Geschichte. Beim HTV Sundwig-Westig gab es am Sonntag eine 19:37 (10:20)-Klatsche.

Menden..  Frank Schlücking nahm es gelassen. Dabei hatte der zweite Vorsitzende des TV Menden-Schwitten allen Grund, seiner Unzufriedenheit freien Lauf zu lassen. „Es ist nie schön, so hoch zu verlieren“, sagte der TVS-Funktionär nach der 19:37 (10:20)-Klatsche seiner Landesliga-Handballern bei Verbandsliga-Primus HTV Sundwig-Westig und bemühte sich dabei um Sachlichkeit.

Dass die Schwittener damit Abschied vom laufenden Wettbewerb um den Kreispokal nehmen musste, war für Schlücking jedoch ein Nebeneffekt, den er nicht ganz so tragisch bewertete. „Das müssen wir abhaken. Wichtiger ist, wie wir uns am kommenden Samstag präsentieren.“ Schlücking lenkte bereits den Fokus auf das schwere Landesliga-Match bei Titelanwärter HSG Hohenlimburg (19 Uhr). „Da müssen wir fit sein.“

Die mit recht dünner Besetzung angetretenen Schwittener trafen auf ein Gastgeber-Team, das von Beginn an aufzeigte, wer im Grohe-Forum das Sagen hat. „Die spielten mit einigen Leuten aus der Ersten und mit einigen Reservisten“, war Schlücking von der Qualität durchaus angetan, die der Verbandsliga-Primus vor rund 100 Zuschauern zeigte. „Das war eines der am besten besuchten Pokalspiele dieser Art, die ich bislang gesehen habe“, hätte sich Schlücking jedoch weniger Gegentore gewünscht. „Die meisten fielen nach Kontern – da wurden wir eiskalt ausgespielt.“

Es gab aus TVS-Sicht aber auch positive Aspekte. So wirkte Tobias Birk nach längerer Verletzungspause erstmals wieder mit. „Er hat zwar nicht viel gespielt, aber er machte bei seinen wenigen Einsätzen einen hoffnungsvollen Eindruck“, ist Schlücking guter Dinge, dass der lange Rückraumschütze am Samstag bei der Partie in Hohenlimburg eine prägende Leistung zeigen kann – auch wenn er es gestern Abend seinem Spielertrainer Tihomir Knez gleich tat und ohne Torerfolg blieb.

Einen überzeugenden Auftritt legte derweil Nico Löbbecke hin, der seine gute Vorstellung mit sechs Torerfolgen garnierte.

TV Menden-Schwitten: Peichert; Löbbecke (6), Hormann (2), Becker (3/2), Pasche (1), Poth (4), Oliver Kampmeier (2), Meisterjahn (1/1), Knez, Birk.