Benik: Mannschaft muss die Köpfe frei bekommen

Jörg Benik, seit dem Rücktritt von Harald Bremkes Trainer der DJK Grün-Weiß Menden.
Jörg Benik, seit dem Rücktritt von Harald Bremkes Trainer der DJK Grün-Weiß Menden.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de
Seit dem Rücktritt von Harald Bremkes zeichnet Jörg Benik bei GW Menden als Trainer verantwortlich. Am Sonntag gibt er seinen Einstand an der Linie.

Menden..  Am Sonntag beginnt beim Fußball-A-Ligisten DJK Grün-Weiß Menden eine neue Zeitrechnung. Jörg Benik wird nun offiziell als Nachfolger des zurückgetretenen Harald Bremkes den Klub von der Bundesstraße 7 trainieren. Allerdings ist dieses Engagement bis zum Saisonende begrenzt, dann rückt Benik wieder in die zweite Reihe und wird ab dem 1. Juli als Co-Trainer vom neuen Coach Andreas Bücker fungieren.

Der aktuelle GWM-Coach ist in der heimischen Kickerszene eine feste Größe. Bis vor drei Jahren war er die unumstrittene Nummer eins beim Landesligisten BSV Menden. Danach ließ er seine Karriere bei Grün-Weiß als Torwarttrainer und „Aushilfskeeper“ ausklingen. Die WP-Sportredaktion unterhielt sich mit Jörg Benik.

Frage: Wie überrascht waren Sie, als man Sie bat, den Trainerjob bei den Grün-Weißen zu übernehmen?

Jörg Benik: Von einer Überraschung kann man da nicht sprechen. Denn ich war als Torwarttrainer eigentlich nah an der Mannschaft dran. Vielleicht war der Zeitpunkt etwas überraschend. Denn ich habe von der letzten Entwicklung direkt nichts mitbekommen.

Wo sehen Sie die aktuellen Schwerpunkte als neuer GWM-Coach?

Das ist letztlich relativ einfach. Die Lage ist angespannt, und wir müssen erst einmal Ruhe ins Team bekommen. Zunächst müssen alle den Kopf frei bekommen – die Mannschaft muss wieder Spaß haben.

Gibt es für die letzten acht Spiele der Saison noch Ziele?

Natürlich! Denn wir werden die Saison auf keinen Fall jetzt herschenken. Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen. Die Serie als bester Mendener A-Ligist abschließen – das sollte schon unser Ziel sein.

Am Sonntag geht es zu den Sportfreunden Sümmern. Der Tabellenletzte sollte eigentlich der richtige Startgegner für den Saisonendspurt sein – oder?

Ich warne davor, Sümmern nur am Tabellenplatz zu messen. Die haben zuletzt durch Siege gegen Lendringsen und Platte Heide aufhorchen lassen. In der Offensive sind sie mit ihren beiden Stürmern Biermann und Grigorev richtig gut besetzt. Das wird kein Spaziergang.