Beim Halbmarathon muss alles passen

MCM-Ass Philipp Henseleit (MCM/Zweiter von links) musste sich gegen starke Konkurrenz am Ende mit Platz fünf über 15 Kilometer begnügen.
MCM-Ass Philipp Henseleit (MCM/Zweiter von links) musste sich gegen starke Konkurrenz am Ende mit Platz fünf über 15 Kilometer begnügen.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
„Noch ist alles drin“ – so lautet das Fazit für Philipp Henseleit vom Marathon-Club Menden nach dem 15-Kilometer-Lauf bei der Hammer Winterlaufserie. Auf den in der Gesamtwertung führenden Sven Serke von den Lauffreunden Bönen beträgt der Rückstand augenblicklich nur elf Sekunden.

Menden..  „Da muss dann aber auf dem abschließenden Halbmarathon alles passen. Aber ich werde das nicht wegschenken“, sagte Henseleit nach dem an Spannung kaum zu überbietenden Rennen.

Die Hammer Lokalpresse hatte das Rennen mit der Überschrift „Jagd auf Henseleit“ treffend eingeleitet. So bildete sich von Anfang an um den Sieger des Zehn-Kilometer-Laufes eine fünfköpfige Spitzengruppe mit Andreas Kuhlen (Team Runnerspoint), Sven Serke (LF Bönen) sowie Yannick Rinne und David Schönherr (beide LSF Münster).

In dieser Gruppe wurde ständig wechselndes Tempo gelaufen. „Da waren richtig langsame Kilometerabschnitte dazwischen. Keiner wollte richtig das Tempo machen“, berichtete Henseleit, der dann die Tempoarbeit nach sieben Kilometern übernahm.

Tempotraining abgebrochen

Allerdings konnte er sich nicht wie geplant absetzen, sondern der Gruppe selbst nach Kilometer elf nicht folgen. Um Schadensbegrenzung bemüht, musste er sich im Ziel mit Platz fünf begnügen. „Die Zeit mit 50:18 Minuten stimmt. Darüber hätten wir uns vor einem Jahr sehr gefreut“, resümierte Trainer Hans-Jürgen Kasselmann. Da Henseleit noch am Wochenanfang leicht angeschlagen das Tempotraining abbrechen musste, freute er sich vor allem über die kämpferische Einstellung seines Schützlings.

Sehr zufrieden zeigte er sich auch mit der Vorstellung von Felix Knode. „Mit Platz acht und der gelaufenen Zeit von 52:40 Minuten liegt Felix genau im Soll bezogen auf seinen langfristigen Aufbau für den kommenden Frühjahrsmarathon. Wenn ich daran denke, dass er in der heißen Klausurphase seines Studiums erst spät abends oder sogar nachts trainieren geht, ist das schon bewundernswert“, so Kasselmann.

Bestzeit für Schlünder

Für ein gutes Abschneiden in der Mannschaftswertung sorgte Triathlet Ralf Weier. Durch seine Laufzeit von genau einer Stunde brachte er die Gelben auf Platz zwei hinter die LSF Münstern. Da liegt man dann auch in der Serienwertung noch deutlich vor dem LC Oelde.

Bei den anderen MCM-Startern freute sich neben vielen guten Zeiten und Platzierungen dann besonders Thomas Schlünder mit 1:05:42 Stunden über eine persönliche Bestzeit. Immer besser werden auch Anna Günnewig (1:16:53) Bianca Bria (1:23:21).

Neben Philipp Henseleit (Platz drei) und Felix Knode (Platz sieben) weisen in der Zwischenwertung noch Ralf Weier mit Platz sieben in der Altersklasse M50 und Hansgeorg Kruse mit Platz vier in der Altersklasse M65 ein einstelliges Ergebnis auf. Die Ergebnisse der MCM-Athleten im Überblick:

15 Kilometer: 5. Philipp Henseleit 50:18 Minuten (3. M20/3. Serie), 8. Felix Knode 52:40 (6. M20/7. Serie), 73. Ralf Weier 1:00:00 (8. M50/7. M50 Serie), 135. Andreas Isenberg 1:03:06 (27. M45/24. M45 Serie), 197. Thomas Schlünder 1:05:42 (27. M50/keine Serie), 277. Klaus Hoff 1:08:38 (23. M 55/keine Serie), 334. Piotr Kolonko 1:10:34 (67. M45/50. M45 Serie), 373. Hansgeorg Kruse 1:11:46 (7. M65/4. M65 Serie), 514. Stephan Lau 1:15:51 (77. M50/65. M50 Serie), 548. Anna Günnewig 1:16:53 (13. W20/12. W20 Serie), 576. Martin Pasic 1:18:07 (46. M 55/34 M55 Serie), 703. Jennifer Schlünder 1:22:57 (21. W20/keine Serie), 720. Bianca Bria 1:23:21 (24. W40/keine Serie), 814. Wolfgang Schroeder 1:28:30 (127. M50/106. M50), 832. Silke Krause 1:29:53 (26. W50/26. W50 Serie).