Bayhan kassiert eine Sperre von zwölf Wochen

Menden Türk (hier eine Szene von der Mendener Stadtmeisterschaft) kassierte für die Vorkommnisse beim Integrationsturnier in Iserlohn empfindliche Strafen.
Menden Türk (hier eine Szene von der Mendener Stadtmeisterschaft) kassierte für die Vorkommnisse beim Integrationsturnier in Iserlohn empfindliche Strafen.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Am Montagabend tagte in der Lendringser Gaststätte Hünnies die Spruchkammer des Fußballkreises Iserlohn. Auf der Tagesordnung standen die Vorwürfe gegen A-Liga-Kicker Ridvan Bayhan und seinem Verein Menden Türk beim Integrationsturnier von Borussia Dröschede am 27. Dezember 2014 in Iserlohn.

Menden..  So wurde Bayhan beschuldigt, dass er sich zu einer Tätlichkeit gegenüber Schiedsrichter Fatih Bayrak (FC Iserlohn) habe hinreißen lassen. Dieser Vorwurf konnte aber nicht aufrecht erhalten werden. Vielmehr hatte der Kicker die Hand des Schiedsrichters ausgeschlagen.

Die Kammer konnte dem Türk-Akteur allerdings nachweisen, dass er die Instanzen des Kreises irregeführt hatte. So trug der Fußballer einen anderen Namen im Spielbericht ein und zeichnete diesen auch ab. Wie sich herausstellte, wollte Bayhan damit eine Sperre bei den Mendener Stadtmeisterschaften verhindern. Das gelang allerdings nicht. Die Kreisspruchkammer verhängte gegen Ridvan Bayhan eine Sperre von zwölf Wochen bis einschließlich 21. März.

Sein Verein Menden Türk tolerierte die Irreführung der Instanzen und erhielt deshalb von der Spruchkammer eine Ordnungsstrafe von 200 Euro. Die Urteile wurden angenommen und sind damit rechtskräftig.

Heute muss Menden Türk nach Olpe zur Bezirksspruchkammer. Dort wird der Türk-Einspruch gegen das Urteil der Kreisspruchkammer vom 3. November des vergangenen Jahres verhandelt. Damals hatte die Kammer wegen der Vorkommnisse beim Spiel Menden Türk gegen SF Hüingsen lange Sperren gegen Dennis Gülher (zwölf Wochen) und Ömer Durgun (zehn Wochen) verhängt.