Auch beim BSV Lendringsen hängt der Haussegen schief

Gegen Vatanspor Hemer verlor der BSV Lendringsen (schwarzes Trikots) mit 0:5 und ließ den letzten Einsatz vermissen.
Gegen Vatanspor Hemer verlor der BSV Lendringsen (schwarzes Trikots) mit 0:5 und ließ den letzten Einsatz vermissen.
Foto: WP

Menden..  Im Oberhaus der Fußballkreises Iserlohn sorgen die heimischen A-Ligisten zurzeit nicht gerade für positive Schlagzeilen. So traten bei der DJK Grün-Weiß Menden die allgemeine Unzufriedenheit zu Tage. Und auch beim BSV Lendringsen scheint der Haussegen schief zu hängen.

Lendringsens Vereinschef Torsten Strott ist auch vier Tage nach der 0:5-Niederlage gegen Vatanspor Hemer mächtig verärgert über sein Team. „Wenn der Vorstand so arbeiten würde, wie die Mannschaft im Moment spielt, hätte der BSV ein riesiges Problem“, ärgerte sich der Polizist über das Zustandekommen der Niederlage gegen einen Titelkandidaten.

„Ich kann ja verlieren gegen eine spielstarke Mannschaft. Aber jeder Fußballer kann zumindest laufen und kämpfen“, hat der Lendringser Offizielle kein Verständnis dafür, dass sich seine Mannschaft praktisch ohne Gegenwehr den Hemeraner Türken ergeben hat. Doch scheinbar haben die A-Liga-Kicker den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt. „Wir haben beim Sieg gegen Platte Heide richtig Glück gehabt. Doch gegen Sümmern und gegen Vatanspor war das richtig schlecht“, mag sich der Polizist auch Tage später noch gar nicht beruhigen.

Zumal die abstiegsgefährdete Zone immer näher heranrückt. „Verlieren wir am Sonntag in Dröschede geht es noch weiter runter“, sieht Strott seine Team noch lange nicht in Sicherheit. „Ich glaube, die Mannschaft weiß gar nicht, dass die A-Liga für den BSV wichtig ist. Egal, was vielleicht in der Zukunft passiert“, sagt Torsten Strott, der das Team gestern noch einmal an die Verantwortung gegen über den Vereinsmitgliedern und Zuschauern erinnerte.

„Wir werden das in den nächsten Wochen aufmerksam verfolgen. Ich werde am Sonntag mir das Spiel in Dröschede anschauen“, mag Torsten Strott Konsequenzen nicht ausschließen.

Welcher Art scheint allerdings völlig offen. Denn der Klub aus dem Max-Becker-Sportpark tritt im Moment auch bei den Planungen für die kommende Saison ein wenig auf der Stelle.

So wird nach einer externen Lösung für den Co-Trainer von Giancarlo Fiore gesucht. Es bleibt aktuell die Hoffnung auf Einsicht der Spieler.