Abwehrqualität gegen Emster Trefferfabrik

Bösperde..  Die Bezirksliga-Handballer der DJK Bösperde haben sich für die Wiedereinstieg in die laufende Punktejagd sicherlich eine leichtere Aufgabe gewünscht. Aber der Terminplan spielt da nicht mit, stattdessen müssen sich die Schützlinge von Klaus Schankowski direkt nach der Karnevalspause mit einer richtig schweren Aufgabe befassen. „Da kommt einiges auf uns zu“, sagt der DJK-Trainer und blickt mit großem Unbehagen auf die Partie bei der DJK Grün-Weiß Emst (Samstag, 19.30 Uhr).

„Wir müssen uns auf einen ganz heißen Tanz einstellen“, macht Schankowski deutlich, dass der Respekt vor dem Tabellenzweiten nicht nur mit dem vorliegenden Zahlenwerk begründet ist. Die Hagener sind bei bislang 532 Torerfolgen das mit Abstand effektivste Team der Liga, das Wissen um die Spielweise mit hohem Tempo macht es den Gegnern nicht unbedingt leichter.

„Da ist es unheimlich wichtig, dass wir in der Abwehr gut stehen“, hofft Schankowski, dass sich die eigene Mannschaft bei dem zu erwartenden Schlagabtausch den einen oder anderen Vorteil erarbeiten kann. „Wenn wir hinten gut stehen und unsererseits mit Kontern leichte Tore erzielen können, sehe ich für uns gute Chancen“, sagt der Bösperder Trainer und denkt dabei auch an die gegnerische Abwehr, die bislang 473 Mal geknackt wurde. „Emst scheint da anfällig zu sein“, so Schankowski.

Die Bösperder Zielsetzung beschränkt sich jedoch nicht nur auf ein „hoffentlich gutes Spiel“. Ein Remis sollte es eigentlich schon sein, so Schankowski, dessen Mannschaft natürlich ein Sieg noch besser zu Gesicht stehen würde. „Wenn das gelingt, könnten wir damit meinem Trainerfreund Jo Braun einen Gefallen tun“, denkt Schankowski auch an seinen Kollegen, der mit RSVE Siegen II die Tabellenspitze ziert.

Aber dazu gehört ein gesteigertes Maß an Konzentration. Denn so einfach ist die DJK Grün-Weiß Emst mit Sicherheit nicht zu knacken.