29:26-Sieg beschert alleinige Tabellenführung

Starke Trefferquote: Max Wergen (hier beim Wurf) steuerte drei Feldtore zum 29:26-Heimsieg gegen Lössel bei, außerdem verwandelte der Bösperder vier Siebenmeter.
Starke Trefferquote: Max Wergen (hier beim Wurf) steuerte drei Feldtore zum 29:26-Heimsieg gegen Lössel bei, außerdem verwandelte der Bösperder vier Siebenmeter.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Jetzt grüßt die DJK Bösperde ganz allein von oben! Für den heimischen Handball-Bezirksligisten war es ein goldener Samstag. Das eigene Spiel gegen den TV Lössel mit 29:26 (13:9) gewonnen, zudem der Ausrutscher des bis dato punktgleichen, aber aufgrund des besseren Vergleichs im Vorteil liegenden Rivalen SG Attendorn/Ennest gegen dem Letmather (30:30) sorgten bereits für große Freude.

Bösperde..  Als dann auch noch die Niederlagen der Verfolger DJK GW Emst (33:41 gegen TuS Ferndorf III) und RSVE Siegen I (23:24 gegen HSG Lüdenscheid II) die Runde machten, gab es im DJK-Lager kein Halten mehr.

Aber Trainer Klaus Schankowski möchte dem Braten nicht trauen – zumindest noch nicht. „Das sieht zwar gut aus, aber entschieden ist noch gar nichts“, sagte er. Sicherlich: Für die wohl anstehende Aufstiegsrelegation der Bezirksliga-Zweiten scheint man sich qualifizieren zu können. Und die Meisterschaft? Das sei zwar in Sicht, aber immer noch zu weit weg – da müsse man die weiteren Spiele abwarten.

Die Bösperder Akteure indes präsentierten sich gegen Lössel gar nicht abwartend und zögerlich, sondern sehr zielstrebig. „Wir sind gut ins Spiel gekommen“, registrierte Schankowski eine schnelle 3:1-Führung, musste sich danach jedoch zunehmend überhastete Aktionen ärgern. „Dadurch konnte Lössel in die Partie kommen“, so Schankowski, dessen Team trotzdem das Geschehen bestimmte und über 7:4 und 9:5 mit 13:9 in die Pause gegen konnte. „Die Abwehr hat richtig gut gestanden, unser 6:0 kam schon dem sehr nah, wie ich es mir vorstelle“, lobte Schankowski zudem Torwart Max Sievert, „der wieder einmal stark gehalten hat“. Da zudem im Angriff die Brüder Max und Philipp Wergen mit ihren Torerfolgen wichtige Weichen stellten, durften sich die Bösperder recht früh auf Kurs sehen.

Dass die DJK nicht nur auf einzelne Individualisten angewiesen ist, sondern mittlerweile auch in der Breite gut aufgestellt ist, zeigte die zweite Halbzeit. „Wir haben uns gegen Lössel zwar weiterhin schwer getan, aber wir sind eigentlich nie in Gefahr geraten“, so Schankowski, der sich auch über die Tore des flinken Robin Janssen freuen durfte („Er hat gerade in heiklen Phasen getroffen“).

Zudem übernahm Dario Esser als umsichtiger Mittelmann die Verantwortung („ein wichtiger Part“) – und setzte wie all die anderen Bösperder ein Mosaiksteinchen des Erfolgs.

DJK Bösperde: Sievert, Kiwitt; Max Wergen (7/4), Hendrik Sparenberg (1), Janssen (7), Philipp Wergen (5), Remes (1), Hünnes (5), Thonemann (2), Schefers, Gödde, Robin Strotkötter, Esser (1), Springer.