104 Glücksgefühle für den SV Bieber 67 Lendringsen

Menden..  Mit 28 Einzelstartern und 148 Starts gab der SV Bieber 67 Lendringsen eine mehr als gute Visitenkarte bei der Kreismeisterschaft im Schwimmen auf der 25-Meter-Bahn des Hademarebades in Hemer ab.

Mit 1180 Punkten setzte sich das Bieberteam nach zwei langen Wettkampftagen erneut als punktbeste Mannschaft in der Mannschaftswertung durch. Hierzu trugen unter anderem 92 persönliche Bestzeiten bei, insgesamt gab es 104 Medaillen.

Dabei überragte vor allem Tobias Weingarten (‘94), der in den Jahrgängen 20 Jahre und älter nicht nur neun persönliche Rekorde aufstellte, sondern auch alle Disziplinen gewann. Herausragend war seine Zeit von 58,89 Sekunden über 100 Meter Schmetterling, mit der er die ersehnte Schallmauer von einer Minute durchbrach.

Zwei Kreisrekorde

Ebenfalls neun Siege sammelte im Juniorenjahrgang (‘96/97) Lukas Tietze (‘96), der darüber hinaus mit Bestleistungen über 100 und 200 Meter Brust (1:09,20/2:32,41), 200 Meter Lagen (2:12,07), 200 Meter Rücken (2:11,18) und 200 Meter Schmetterling (2:14,63) Vereinsrekorde erreichte. Die 200 Meter Rücken und Schmetterling sind darüber hinaus auch Kreisrekorde.

Neben den älteren Routiniers wusste aber gerade auch der jüngste Nachwuchs zu überzeugen. So gewann Anuschka Friedrich im Jahrgang 2004 den Kreismeistertitel über 200 Meter Rücken (3:51,36) und erreichte Platz drei über 200 Meter Lagen in 3:49,23 Minuten.

Trainingsfreundin Jasmin Hollmann (‘03) gewann Silber über 100 Meter Rücken (1:39,78) und 200 Meter Brust (3:44,86) sowie eine Bronzene über 100 Meter Brust (1:44,21) – alle in Bestzeit. Ebenfalls Bestzeiten gelangen Lilli Albracht (‘03) über 100 Meter Brust und Freistil. In ihrem ersten Wettkampf für den SV Bieber gewann Petronella George (‘04) eine überraschende Silbermedaille über 100 Meter Rücken in 1:46,39 Minuten.

Starke Triathleten

Seit gut fünf Monaten trainieren einige Triathleten bei den Biebern mit und stiegen bei diesem Wettkampf ins Wasser. Ihre enormen Fortschritte krönte Senja Ritzmann (‘01) mit Platz zwei über 100 Meter Rücken (1:29,67) und Platz drei über 200 Meter Rücken (3:21,58).

Ihr Bruder Sami Ritzmann (‘98) setzte „noch einen drauf“ und gewann die Kreistitel über 100 Meter Schmetterling (1:15,89) und 200 Meter Rücken (2:44,89) sowie drei weitere Silbermedaillen. Marvin Rudnik (‘98) gewann Bronze über 100 Meter Rücken (1:34,62).

Eine Goldmedaille eroberte Mandy Wältermann (‘00) über 100 Meter Rücken (1:25,58) und gewann mit Bestzeit Silber über 200 Meter Freistil (2:35,48), 200 Meter Rücken (3:00,95) und 200 Meter Schmetterling (3:19,00). Hinzu kamen drei weitere Bronzemedaillen.

Bei den Damen überzeugte Larissa Loersch (‘93) über 100 Meter Brust – sie gewann in 1:24,21 Minuten (Bestzeit) den Kreistitel vor Petra Weingarten (‘95/1:25,90). Nach langer Trainingsabstinenz stellte sich Petra in den Dienst der Mannschaft und gewann die Titel über 200 Meter Brust und Freistil sowie vier Silber- und zwei Bronzemedaillen.

Ohne die Möglichkeit einer längeren Vorbereitung gelang Nicole Wodniok (‘93) eine Silbermedaille über 100 Meter Rücken (1:21,21) sowie Bronze über 100 Meter Schmetterling und 200 Meter Rücken.

Malena Gies (‘97) sicherte dem Team zweimal Bronze über 100 Meter Schmetterling (1:33,30) und 200 Meter Brust. Sarina Wodniok (‘98) mit 1:29,34 Minuten über 100 Meter Rücken und Rebekka Brockmeyer (‘99) über 200 Meter (3:26,35/Bestzeit) sicherten sich jeweils Bronze.

Mit sieben Mal Gold und zwei Mal Silber im Juniorinnen-Jahrgang war Sarah Werth (‘97) eine der erfolgreichsten Schwimmerinnen dieser Kreismeisterschaften. Hoffnungsvoll waren vor allem ihre Starts über 100 Meter Rücken (1:18,31), 100 Meter Schmetterling (1:16,73) und 100 Meter Brust (1:22,06), mit denen sie fast an ihre alten Leistungen anknüpfen konnte.

Nach langer Krankheitspause stellte sich auch Jasmin Grünschläger in den Dienst der Mannschaft und nahm immerhin fünf Silbermedaillen im Gepäck mit nach Hause.

Junge Wilde

Und dann war da noch die Sache mit den „Jungen Wilden“. Mit 41 Bestzeiten bei 50 Starts veranstalteten Dominik Peters (zweimal Silber), Sebastian Peters (einmal Silber, fünfmal Bronze), Michael Peters (fünfmal Gold, einmal Silber), Jens Rohländer (zweimal Bronze/’00), Lukas Linnenbürger (‘01/zweimal Bronze), Bastian Hollmann (‘01/siebenmal Silber, einmal Bronze), Joel Siering (‘99; einmal Gold, zweimal Silber, zweimal Bronze) und Joshua Bunse (‘98) eine wahre „Erfolgsorgie“. Allein sechs Mal Gold, 16 Mal Silber und zwölf Mal Bronze gingen auf ihr Konto. Nach nur kurzer Vorbereitungszeit auf diesen Wettkampf gewann Malte Beierle (‘99) zwei Mal Gold und zwei Mal Silber.

Im Medaillenspiegel erreichten die Bieber knapp hinter dem SV Plettenberg den zweiten Platz.