Ziel nimmt Youngster in die Pflicht
07.09.2010 | 19:07 Uhr 2010-09-07T19:07:00+0200
Lüdenscheid.Schalksmühle II gegen Eintracht Recklinghausen, Lüdenscheid gegen Hombruch, Werdohl bei Hagen II – auf die drei heimischen Verbandsligisten warten am 1. Spieltag unterschiedlich schwierige Aufgaben.
Die HSG Lüdenscheid schnitt als Vorjahresfünfte von diesem Trio am besten ab und will diese Platzierung zumindest bestätigen. Ob es reicht, in den Aufstiegskampf einzugreifen, hängt davon ab, wie gut sich die unverzichtbaren Routiniers wie Spielmacher Thomas Dralus, Abwehrchef Axel Schürfeld und Shooter Davor Fath in Szene setzen können. Der Kroate geht definitiv auf Abschiedstournee.
Zweiter Knackpunkt: Wie stark können sich die nachstrebenden Talente einbringen ? „Ich erwarte, dass sie an den Stühlen der Routiniers rütteln und sie bereit sind, den von mir übertragenen größeren Verantwortungsbereich zu übernehmen“, nimmt Trainer Friedhelm Ziel die Baberg, Gruber und Co. in die Pflicht: „Wir müssen perspektivisch an die Ära nach den älteren Spielern denken“, so Ziel, der mit einem beinahe unveränderten, zurzeit noch 16 Spieler umfassenden Kader arbeiten kann und insgesamt eine gute Vorbereitung absolviert hat.
Im Tor sind Patrick Huhn und Jörn Bahr gesetzt. Am Kreis müssen Lars Gruber und der erst später hinzugestoßene Sören Miossec die Lücke füllen, die Sebastian Klung (II. Mannschaft) hinterlassen hat. Auf der linken Flanke sieht sich Ziel mit dem immer stärker werdenden Florian Füller und Niklas Beckmann gut aufgestellt, rechts steht ihm mit dem wieselflinken Arne Luft sowie den Linkshändern Faruk Brahimi und Dennis Czekalla, der eine starke Vorbereitung spielte, gleich ein Trio zur Verfügung. Im Rückraum schließlich sollen Sebastian Bölling, Till Heller, Thomas Dralus als Schaltzentrale, dem auf dieser Position nachdrängen Markus Schlippe, Davor Fath und dem Aufsteiger der Vorsaison, Falk Baberg für Tore sorgen.
Maximal 20 Minuspunkte, eine offensiver ausgerichtete Deckung und die Stabilisierung und Erweiterung der einstudierten Angriffsvariationen sieht Ziel als realistische Aufgaben an: „Und vielleicht gelingt es uns damit ja, wieder mehr Zuschauer zu den Heimspielen anzulocken.“
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