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TTC Altena

Vor der Kür ruft noch drei Mal die Pflicht

14.01.2011 | 18:15 Uhr
Vor der Kür ruft noch drei Mal die Pflicht

Regionalliga West: TTC BW Brühl-Vochem - TTC Altena (Samstag, 18.30 Uhr, Grundschule Brühl-Vochem).Einen Tag nach dem Spiel gegen Spitzenreiter Altena wird in der Vochemer Turnhalle zum ersten Mal die 2. Bundesliga präsentiert. Am Sonntag stehen sich ab 15 Uhr der TTC indeland Jülich und TTC Schwalbe Bergneustadt gegenüber. Wenn die Gäste aus der Burgstadt einen Tag länger bleiben würden, könnten sie also schon Bundesligaluft schnuppern. Und die Rückkehr in die 2. Bundesliga bleibt das erklärte Ziel des TTC Altena.

Das Gastspiel der 2. Liga in Vochem ist durch die guten Kontakte nach Jülich zustande gekommen. Denn Vochems Spielertrainer Johannes Dimmig (Position 5) ist dort auch Trainer. Der Ex-Vochemer Ricardo Walther spielt sogar im Spitzenkreuz der Jülicher. „Die kennen wir alle“, schmunzelt Altenas Teammanager Ralf Springob.

Miroslav Broda noch einmal operiert

Mit einem Walther (Gianluca) haben es auch die Altenaer am Samstag zu tun. Der frisch gebackene Vereinsmeister des Regionalligasiebten ist „eines der größten Talente in Deutschland“ (Altenas Vorstandsmitglied Marc Schöllhammer).

Gianluca Walther (Gesamtbilanz 18:2) tauscht in der Rückserie mit Zoltan Bedö die Plätze und spielt an Position 2. Seine beiden bisherigen Ausflüge in das obere Paarkreuz hat der jüngere Bruder von Ricardo Walther allerdings verloren. Bedö (Gesamtbilanz nur 3:18) rückt in die Mitte. Angeführt wird das Team des TTC BW Brühl-Vochem weiter von David McBeath (12:8).

„Beide sind zu schlagen“, sieht Ralf Springob seine beiden Top-Spieler Ara Karakulak und Krisztian Katus gegen das neue obere Paarkreuz der Gastgeber klar im Vorteil. Das Hinspiel (9:2) und die Staffel-Rangliste (siehe Info-Box) sprechen ebenfalls für den Favoriten Altena.

Die Gäste fiebern schon dem Gipfeltreffen am 6. Februar an eigener Platte gegen den Verfolger TuS Neviges entgegen. Allerdings hat Altena zuvor mit ASV Wuppertal und dem Dritten Schaephuysen noch zwei dicke Brocken vor der Brust.

Die Burgstädter gehen unverändert in die erste Regionalligapartie 2011. Miroslav Broda musste nach seiner Patellasehnen-Operation im Sommer 2010 noch einmal unters Messer und fällt wohl für die gesamte Saison aus.

Martin Droste

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