VfB will zurück an die Spitze
13.01.2012 | 19:16 Uhr 2012-01-13T19:16:00+0100
Bezirksliga: VfB Altena - TuS Plettenberg (Samstag, 17.30 Uhr, Sauerlandhalle). Dieses Derby gegen verspricht Spannung und viele Zuschauer. Auch wenn elf Mannschaften tabellenmäßig zwischen Altena (2. Platz, 19:3 Punkte) und Plettenberg (14. Platz, 4:18 Punkte) liegen, wird dieses Spiel dennoch kein Selbstläufer für den VfB.
Mit einer sensationellen Bilanz liegt der Aufsteiger punktgleich mit dem Aufstiegsfavoriten aus Hagen-Emst an der Spitze und will sich diese gute Position auch noch bis zum Gipfeltreffen in in der nächsten Woche in Emst bewahren. Zudem könnte bei einem Punktverlust von Emst in Letmathe auch noch die Tabellenführung als Sahnehäubchen herausspringen. Voraussetzung hierfür ist jedoch ein Sieg gegen das bereits gegen den Abstieg kämpfende Schlusslicht aus Plettenberg.
Zwei Siege gegen Lennestadt und Lüdenscheid II stehen bislang erst auf dem Konto der Fenner-Sieben, die jedoch gegen die Spitzenteams aus Emst und Letmathe überraschend starke Leistungen zeigte. Von daher ist der VfB vor dem „angeschlagenen Tiger“, wie es VfB-Trainer Michael Kern ausdrückt, gewarnt. Schmerzlich vermisst wird Spielmacher Tamas Kiss, der noch bis nach dem Emst-Spiel seine Sperre aus dem Iserlohn-Spiel absitzen muss. Zudem fehlt Abwehrchef Lars Plötz weiter verletzt. Kern: „Auch ohne Kiss ist die Mannschaft stark genug, ihr Ziel zu erreichen. Wir haben genug gute Spieler, die dies als Kollektiv kompensieren werden. Meine Jungs wissen, dass dies ein sehr wichtiges Spiel für uns ist.“
Schlusslicht mitkomplettem Kader
Allerdings fahren die Plettenberger nicht als Punktelieferant in die Burgstadt. „Auch wenn die Verhältnisse spätestens nach einem Blick in die Tabelle klar sind, wollen wir alles geben“, kündigt Trainer Ralf Fenner an.
Endlich kann er auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Mit Kirchhoff und Seuthe verfügt das Schusslicht nun über einen schlagkräftigen Rückraum. „Man hört viel aus Altena. Wir rechnen mit einer harten Sache und hoffen, unverletzt aus dem Spiel zu gehen“, so Fenner.
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