VfB Altena bleibt alles schuldig: Zweite Niederlage verdient
12.02.2012 | 16:52 Uhr 2012-02-12T16:52:00+0100
Bezirksliga: TuS Volmetal II - VfB Altena 34:32 (16:16). Die Generalprobe für das Gipfeltreffen gegen Letmathe ist dem VfB Altena misslungen. Der Tabellenführer kassierte seine zweite Niederlage, die angesichts einer endlosen Fehlerkette und einer schwachen Deckung verdient war.
Bereits die Anfangsphase deutete an, dass den Gast Müdigkeit und Überheblichkeit quälten. Die Verunsicherung ließ sich auch daran festmachen, dass beiden Torhütern ein gebrauchter Tag angedreht worden war. Lengelsen ließ sich bereits nach vier Minuten auswechseln, Tuba Kovacs hatte nur eine gute Phase. Volmetal legte ein 6:3 vor (9.), und auch in der Folgezeit offenbarte die VfB-Abwehr Lücken. Bis zum 8:5 (Schnepper) blieb Volmetal vorne, ehe Robin Kern (2) und Steffen Fischer ihr Team zum ersten Ausgleich führten (8:8, 14.). Bis zum 11:11 blieb der Gleichstand, aber die Trendwende blieb aus. Altena sah sich beim 11:14 wieder im Hintertreffen, um in der besten Phase die Überzahl – Scholl hatte „Rot“ gesehen (26., dritte Zeitstrafe) – zur eigenen 16:14-Führung zu nutzen. Doch wie gewonnen, so zerronnen: Schwarzes Doppelpack bedeutete den 16:16-Pausenstand.
Rot gegen Felix Kroll
Wer erwartet hatte, Altena würde nach der Pause das Spiel in die erwarteten Bahnen lenken, sah sich getäuscht. Kampfstarke Gastgeber erhöhten mit Toren in vier Minuten auf 21:18. Vorne halfen angesichts vieler Fehlpässe, Pfostentreffer und Missverständnisse nur Einzelaktionen, allen voran durch Kreisläufer Robert Csunderlik. Die taktische Maßnahme von VfB-Trainer Michael Kern, auf eine 5-1-, dann 4-2-Deckung umzuschalten, schien aber zu fruchten, denn beim 26:25 (46., Csunderlik) lagen die Lennetaler trotz der dritten Zeitstrafe gegen Felix Kroll (44.) sogar wieder vorne.
Kerns 28:27 (49.) sollte die letzte Führung sein. Volmetal schlug zurück: Spielertrainer Ralf Grindel wechselte sich ein und traf gleich doppelt, Klauke legte zum 30:28 nach. In der hektischen Endphase schnupperte der VfB nach Kerns Siebenmeter zum 31:32 (58.) nur noch ganz kurz vom Teilerfolg, doch den machte Schnepper mit zwei Treffern endgültig zunichte.
VfB: Lengelsen (1. - 4., 32. - 43.), Tuba Kovacs (5. - 31., 44. - 60.) - R. Kern (12/2), Scholz (2), Kroll (1), Plötz, Anton (1), Csunderlik (8), Fischer (4), Thaler, K. Kern, Kiss (3).
Zeitstrafen: TuS 7, VfB 8. Rote Karten: Schwarze (26., dritte Zeitstrafe), Kroll (44., dritte Zeitstrafe).
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