Verbandsligist geht beim Härtetest die Luft aus
23.08.2010 | 17:50 Uhr 2010-08-23T17:50:00+0200
Werdohl.Mit einem trainingsintensiven Wochenende bereitete sich Handball-Verbandsligist HSV Werdohl/Versetal am Riesei auf die Saison vor. Vor allem der Samstag hatte es in sich. Da kam das Team von HSV-Trainer Axel Meyrich auf „sechseinhalb Stunden Netto-Trainingszeit“.
Schuld daran war aber auch die Absage des Lüner SV, der sich nur 18 Stunden vor dem am Samstag geplanten Testspiel aus personellen Gründen abgemeldet hatte. Sehr zum Ärger von Axel Meyrich. „Das war sehr unglücklich. So kurzfristig hat man keine Chance mehr, einen anderen Gegner zu finden.“
Am Testspiel-freien Samstag bat Trainer Meyrich seine Schützlinge schon ab 9 Uhr in die Sporthalle. Im Mittelpunkt stand die Defensivarbeit. „Wir haben uns sehr stark auf die Abwehr konzentriert, mit verschiedenen Varianten“, berichtete Axel Meyrich. Mit der Arbeit der Mannschaft war er sehr zufrieden. „Keiner hat sich geschont. Wir haben sehr gut gearbeitet.“
Ein echter Härtetest war dann am Sonntag Mittag das Testspiel gegen den Landesligisten TuRa Halden/Herbeck, nach einer weiteren anstrengenden Trainingseinheit. Bis zur 40. Minute lagen die Gastgeber immer in Führung: über 5:3 (10.), 10:8 (21.) und 15:13 (Halbzeitstand).
Ohne Neuzugang Lüling
Nach 43 Minuten konnte Halden/Herbeck zum 20:20 ausgleichen. Anschließend machte sich beim HSV das Kräfte zehrende Trainingslager bemerkbar. „Uns ist die Kraft ausgegangen“, wusste Axel Meyrich. Zumal dem Verbandsligisten mit Neuzugang Alexander Lüling (Urlaub) und Nachwuchsspieler Marcel Fenner (Probleme mit dem Rücken) zwei Rückraumspieler fehlten.
Deshalb stand die Schlussphase für Axel Meyrich unter der Prämisse: „Durchbeißen mit schweren Beinen.“ Und „85 Prozent der Mannschaft haben sich gequält“.
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