Uli Sauerborn will FSV-Kader in 2010/11 deutlich verkleinern
10.03.2010 | 17:47 Uhr 2010-03-10T17:47:00+0100
Werdohl. Beim Fußball-Landesligisten FSV Werdohl nimmt das Aussehen der Mannschaft für die Saison 2010/2011 schon deutlich Gestalt an.
Demnach hat bereits ein Großteil der bisherigen Stammspieler auch für die kommende Spielzeit zugesagt, wie Uli Sauerborn, der Trainer und Sportliche Leiter der Fußball-Spielvereinigung, mitteilte.
Nach dem jetzigen Stand bleiben folgende Akteure der FSV Werdohl treu: Die Torleute Alexander Schmale und Markus Grete, die Feldspieler Dennis Rattelsberger, Nico Deller, Moritz Klamann, Matthias und Jannik Schröder, Raphael Gräßer, Dominik Krämer, Marcus Klein, Muammer Topcu und Melih Akdeniz.
Hinzu kommen noch die beiden bereits vorgestellten Neuzugänge Falk Fischer und Dominik Bärwald, die von den A-Junioren des TuS Plettenberg zum Riesei kommen. Damit bleibe die FSV Werdohl ihrer Linie treu, Werdohler Fußballer in Werdohl spielen zu lassen, sagte Uli Sauerborn zu den beiden Youngstern.
Fischer kann im offensiven Mittelfeld oder im Sturm eingesetzt werden, Bärwald ist Akteur im Defensivbereich „und kann in der Viererkette alles spielen”, so Trainer Sauerborn. Der attestiert beiden Neuen ein hohes Potenzial.
Von weiteren Werdohler Stammspielern, mit denen schon gesprochen worden ist, stehen Antworten noch aus. Die könnten durchaus positiv ausfallen.
Zweitvertretung
immer im Blick
Grundsätzlich geht es dem Sportlichen Leiter darum, die Mannschaft zusammenzuhalten. Einen so umfangreichen Kader wie vor der laufenden Saison (bis zu 26 Mann) soll es zur Serie 2010/2011 aber nicht mehr geben. Dann will Uli Sauerborn nur noch 18 bis 20 Mann einplanen.
Grundsätzlich wandert der Blick der Vereins-Verantwortlichen öfters zur 2. Mannschaft hinüber, die in der Kreisliga A derzeit einen Top-Eindruck hinterlässt. Guten Talenten aus der Reserve bietet sich immer wieder die Chance, sich für die „Erste” zu empfehlen. Diese ausgeübte Praxis gehört zum Selbstverständnis des Vereins.
Und die Entwicklung bei der Zweiten, die behält Uli Sauerborn stets im Auge, zumal dort das selbe System (4-4-2) gespielt wird wie in der Landesliga-Elf. „Obwohl immer auch Varianten möglich sind.”
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