TTC Altena bekommt Probleme mit der Saisonplanung
15.02.2010 | 22:00 Uhr 2010-02-15T22:00:00+0100Altena. Der TTC Altena ist am Wochenende um eine Hoffnung ärmer geworden.
Mindestens einen Punkt sollte es gegen Bergneustadt geben, gleichzeitig Kellerrivale Bad Hamm natürlich beim Spitzenreiter Herne verlieren. Daraus wurde nichts - Altena verlor, Bad Hamm nicht. Und jetzt sieht es düster für den TTC im Abstiegskampf aus.
Fraglich ist, ob Bad Hamm angesichts der Punktgewinne in den vergangenen Wochen überhaupt noch zum Kreis der Abstiegskandidaten zu zählen ist. Oder gibt es einen Zweikampf zwischen Altena und Borsum, wer Bönen in die Regionalliga begeleiten muss? An der Lenne rüstet man nun für die entscheidenden drei Spiele dieser Saison. Am 21. Februar geht es gegen TTS Borsum, am 14. März gegen Bad Hamm, und schließlich am 28. März zu den TTF Bönen. „Diese Spiele wollen wir gewinnen, dann müsste die Klasse sportlich gesichert sein”, hofft Altenas Mannschaftsverantwortlicher Ralf Springob.
Dem passt die Hängepartie im Kampf um den Klassenerhalt aus einem weiteren Grund nicht ins Konzept: Langsam nehmen bei den Tischtennis-Vereinen nämlich die Mannschaften für die kommende Saison Formen an. Und da man in Altena nicht weiß, ob für die 2. Bundesliga oder die Regionalliga geplant werden muss, stocken die Gespräche.
Aus Bönen ist bekannt, dass der in Fröndenberg wohnende Spitzenspieler Jens Berkenkamp (6:18 Siege) die TTF am Saisonende verlassen wird, um weiter in der zweiten Liga spielen zu können. Dafür kehrt Björn Helbing aus Herne nach Bönen zurück. Berkenkamp ist für Altena interessant, doch die 2. Liga kann ihm Springob zum jetzigen Zeitpunkt nicht versprechen: „Das erschwert unsere Planungen natürlich ungemein.”
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