TSV verpasst Quantensprung
14.03.2011 | 16:01 Uhr 2011-03-14T16:01:00+0100
Lüdenscheid.Mindestens einen Punkt hatten sie mitnehmen wollen, um im Kampf um den Klassenerhalt die Konkurrenz unter Spannung zu halten, doch dieses Vorhaben misslang: Schlusslicht TSV Lüdenscheid verlor nach zwei Siegen in Folge ausgerechnet mit 1:2 bei Rot-Weiß Lennestadt-Grevenbrück ausgerechnet bei einem Mitkonkurrenten, der sich auf sieben Punkte vom TSV entfernt hat.
Rechnete man die Spielanteile und die Torchancen hoch, dann hätte der TSV die auf mäßigem Partie nie und nimmer verlieren dürfen. Aussetzer in der Abwehr und bei Torwart Tim Hoffmann spielten den auf strikte Defensive bedachten Gastgebern jedoch bei beiden Treffern in die Karten. Erkan Coskuns 1:2 in der letzten Minute kam zu spät. Frustriert saß TSV-Spielertrainer Fatih Yücel nach dem Schlusspfiff auf der Bank, während seine Spieler fluchend in der Kabine verschwunden waren.
„Wir haben heute kein Fußball gespielt“, sagte Yücel. Der TSV konnte nie an die starken Leistungen der letzten Partien anknüpfen, rannte sich immer wieder fest, verstrickte sich in Zweikämpfe, suchte sein Heil mit hohen Bällen und suchte die Schuld bei Schiedsrichter Schreiber. An ihm machte Yücel die Niederlage aber nicht fest: „Er war nicht der Schuldige. Viele Spieler waren mit sich unzufrieden und haben sich nicht auf das Wesentliche konzentriert.“ Den Kopf in den Sand stecken sie trotz dieses Rückschlags aber nicht – warum auch, ist der rettende 14. Platz doch nach wie vor nur drei Punkte entfernt, weil bis auf den sonntäglichen Gegner alle Mitbewerber verloren.
Wohl selten konnten die Besucher des Kreisderbys zwischen dem SC Plettenberg und RW Lüdenscheid ein so ein faires Spiel erleben wie am Sonntag. Erst in der 75. Minute gab es wegen Foulspiels die erste und einzige gelbe Karte der Begegnung für den RWL-er Redoune El Alami. Auch RWL-Trainer Marco Sadowski musste in seinem Statement nach dem Spiel als erstes darauf hinweisen. Das hatte es in der Tat Jahre nicht gegeben. Viele Jahre hatte es auch einen Erfolg der Lüdenscheider gegeben. Auch hierzu meinte Coach Sadowski: „Ich bin froh, mal endlich wieder auf der Elsewiese gewonnen zu haben.“
Andere Probleme taten sich beim Gastgeber SC Plettenberg auf. „Nach zwei Siegen meinen einige schon, sie müssten nur mit angezogener Handbremse oder gar nicht trainieren. Das Ergebnis hat man gesehen“, polterte Trainer Ralf Sonnenberg. In der Tat: Was einige SCP-Akteure ablieferten, war ganz mager: Laufbereitschaft, Einsatz und Kampfeswillen – alles fehlte.
13:48
Ein Klasse Spieler dieser Yorulmaz. Wir würden ihn gerne Höher Spielen sehen . Hoffentlich schaft er den Sprung in die Höher Klassigen Ligen . Viel Glück ..