Trainer Stefan Bartolein überlegt noch
18.02.2010 | 22:45 Uhr 2010-02-18T22:45:00+0100
Kreisgebiet. Draußen wird auf trockengesalzenen Gehwegen gelaufen, drinnen geht's dann in Fitnessstudio, Soccerhalle oder beim Circle-Training zur Sache - dort lassen auch die Kreisliga-Fußballer derzeit ihre Muskeln spielen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig?
Denn auf den Plätzen kann derzeit überhaupt nicht oder nur sehr begrenzt trainiert werden, und an Spielen ist absolut nicht zu denken.
So gewinnen derzeit die Bemühungen der Vereine, ihre Kreisliga-Mannschaften für die kommende Saison 2010/11 personell zu strukturieren, zusehends an Bedeutung. Die Gespräche sind bei fast allen Mannschaften angelaufen.
Beim A-Liga-Tabellenführer FSV Werdohl II ist zumindest noch eine Personalie ungeklärt, die des Trainers nämlich. Coach Stefan „Baggio” Bartolein: „Ich überlege noch, ob ich in der nächsten Saison weitermache. Es ist noch keine Entscheidung gefallen.” Der Außendienst-Mitarbeiter weist auf den hohen beruflichen Zeitaufwand hin; er will nun erst einmal den Start der Rückrunde abwarten.
Zur Winterpause begrüßt die FSV-Reserve immerhin einen Neuzugang: Der in Werdohl wohnende Offensivspieler Dennis Lauricella kommt vom TuS Plettenberg II (Bezirksliga) zum Riesei. Derzeit bereiten sich die Werdohler beim Laufen rund ums Rieseistadion sowie im Fitnessstudio vor. „Das Training dort ist knallhart. Wenn's draußen wieder losgeht, werden wir fit sein”, verspricht Bartolein.
Beim Tabellenzweiten VfB Altena hat Trainer Uli Gatzke für die neue Saison verlängert und geht damit in seine fünfte Spielzeit bei den Burgstädtern. Personell hat sich ansonsten in der Winterpause nichts weiter getan; die Gespräche mit den Spielern sollen laut Gatzke aber eine positive Tendenz aufweisen. Allerdings sei es in der jungen Truppe schwierig, Spieler, die an weiter entfernten Orten studieren, in der Burgstadt zu halten. Läufe auf den Gehwegen beiderseits der Lenne, Hallensoccer, Krafttraining und Beachsoccer halten die Jungs fit. „Aber drinnen wird's langsam eintönig.” Dennoch will der VfB in der Rückrunde eine gute Rolle spielen. Gatzke: „Wir haben die Chance, um am Ende ganz oben zu stehen.”
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