Tore wie am Fließband beim 14:0
22.05.2011 | 16:41 Uhr 2011-05-22T16:41:00+0200
Fußball: FSV Werdohl - TuS Iserlohn 14:0 (4:0).Schützenfest am Samstag in Werdohl. Der Westfalenliga-Aufsteiger schickte die bedauernswerten Gäste aus Iserlohn mit einer 0:14-Klatsche nach Hause. Damit hat der Tabellenletzte, der nur mit neun Feldspielern am Riesei angetreten war, in dieser Saison bereits 106 Gegentore kassiert.
In den ersten 25 Minuten überboten sich die Spieler des Tabellenführers noch im Auslassen allerbester Chancen. Manuel Sander, Niko Deller, Semih Akdeniz oder Muammer Topcu vergaben fahrlässig erstklassige Möglichkeiten.
Erst in der 25. Minute musste sich der gute Carlo Klenner im Iserlohner Tor zum erstenmal geschlagen geben. Mit einem Abstauber traf FSV-Torjäger Topcu zum 1:0. Sechs Minuten später erhöhte Deller nach einer Gräßer-Hereingabe auf 2:0. Damit war der ohnehin nur schwache Widerstand des abgeschlagenen Schlusslichts endgültig gebrochen. Raphael Gräßer (35.) und wiederum Topcu (44.) schraubten das Ergebnis bis zum Pausenpfiff auf 4:0.
Danach sahen die Zuschauer Spaßfußball bei den Gastgebern, dem der TuS nichts mehr entgegenzusetzen hatte. Die Tore fielen wie am Fließband, fast jeder durfte einmal ran: 5:0 Melih Akdeniz (52.), 6:0 der eingewechselte Lukas Kessler (55.), 7:0 erneut Gräßer (58.), 8:0 das laut Stadionsprecher „Werdohler Urgestein aus Hagen“ Marcus Klein (60.), 9:0 Eigentor (66.), 10:0 Sander (68.), 11:0 Yanmaz (70.), 12:0 Kessler (72.), 13:0 Topcu (77.) und 14:0 wiederum Topcu (84.).
Dennis Rattelsberger mit zwei Abseitstoren
Nur Dennis Rattelsberger ging nach dem Seitenwechsel leer aus. Dabei hatte Trainer Uli Sauerborn seinen Kapitän aus der Abwehr nach vorne beordert. Aber mehr als zwei Abseitstore gelangen dem Spielführer nicht. Trotzdem hatte auch Rattelsberger seinen Spaß und ging gut gelaunt nach 70 Minuten vom Platz.
Und so richtig ernst wollte keiner der Spieler und Zuschauer das Ergebnis nehmen. Auch Trainer Sauerborn verkniff sich nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Kilian Gochermann aus Bochum einen Kommentar. In dieser Aufstellung und Verfassung hatte Iserlohn nur Kreisligaformat.
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