Street-Soccer-Cup
Zur Zoomansicht 22.06.2012 | 20:36 Uhr 2012-06-22T08:36+0200Straßenfußballer vieler Altersklassen zeigten am Freitag auf dem Rathausplatz ihr Können
„Das Niveau war wirklich gut“, lobte Moderator Uwe Grube, was die 33 Teams auf den drei Plätzen zeigten. Bereits zum fünften Mal wurde der Lüdenscheider Street-Soccer-Cup veranstaltet. So ein Spektakel wie dieses Mal, zeitgleich hieß es auf dem angrenzenden Sternplatz „Deutschland bewegt sich“, gab es noch nie. Erstmals waren reine Mädchenteams dabei, die im Vorfeld gezielt angesprochen wurden. Gleich fünf Mannschaften kämpften um Platz eins. Sieger wurden die Fantastischen Vier, die im Finale 3:1 gegen die Hoselkicker gewannen. Dritter bei den Mädchen wurden die LTV-Girls. „Die Teilnahme der Mädchenteams freut mich ganz besonders. Im Mädchenfußball liegt vielleicht die Zukunft, denn hier werden Zuwächse verzeichnet“, freute sich auch Dierk Gelhausen vom Sportamt.Bei den Jungen gab es drei Altersklassen. Die Konkurrenz im Jahrgang 2001 und jünger gewannen die Königsdribbler, die sich im Finale knapp 3:2 gegen das Haus der Jugend durchsetzten. Dritter wurden die Teufelsbrügger. Beim Jahrgang 1997 und jünger hieß der Sieger FC Malzbier. Die Babbel Boys hatten im entscheiden Spiel der Finalrunde mit 2:4 das Nachsehen. Dritter wurden die Hooligans.Die älteste Klasse (1993 und jünger) gewann Russia in einem torreichen Endspiel mit 9:7 gegen Pro Game.Spannend war es im Spiel um Platz drei. 4:4 stand es nach der regulären Spielzeit von acht Minuten zwischen den Fighters und Unreal. Erst im Neunmeterschießen machten die Fighter ihrem Namen alle Ehre und kämpften sich durch. „Uns hat es trotzdem viel Spaß gemacht. Leider werden einzelne Spieler schnell aggressiv. Doch wir werden im nächsten Jahr wieder dabei sein“, kündigten die vier Lüdenscheider von Unreal an.Aufgelockert wurde die Veranstaltung von einem Einlagespiel zwischen der Behindertensportabteilung des LTV 1861 und der Lebenshilfe, das unter großem Jubel stattfand. „Schade nur, dass die acht Minuten so schnell rum waren. Es hat großen Spaß gemacht“, meinte Marc Brenzel vom LTV.