RWL steht bereits unter Druck
26.08.2010 | 18:55 Uhr 2010-08-26T18:55:00+0200
VfK Iserlohn - Rot-Weiß Lüdenscheid (Sonntag, 15 Uhr, Seilerseestadion).Wie schnell haben sich die RWL-Spieler von der bitteren 0:1-Heimniederlage im Topspiel gegen VTS Iserlohn erholt? Die Antwort wird erneut gegen einen Gegner aus der Waldstadt gegeben: Der VfK Iserlohn schaffte in der vergangenen Saison als Aufsteiger letztlich sogar noch souverän den Klassenerhalt und strebt im zweiten Jahr nach dem Aufstieg eine gänzlich sorgenfreie Saison an.
Mit zwei Siegen startete das Team von Ingo Müsse fulminant: Das 3:2 gegen Finnentrop/Bamenohl war überraschend, der 5:0-Triumph bei Oestrich II in der Deutlichkeit unerwartet. „Deshalb wird Iserlohn mit breiter Brust auflaufen“, befürchtet Bülent Albayrak. Der Co-Trainer malt trotzdem nicht alles in trüben Farben: „Ich glaube, dass wir stark genug sind, die Niederlage gegen VTS schnell wegzustecken und gegen den VfK aufzutrumpfen. Wir haben ein schlagkräftiges Team.“
Debüt von Birol Yilmaz?
Das zog ausgerechnet gegen VTS nicht alle Register und steht daher schon ein Stück weit unter Druck. Im Seilerseestadion soll daher zumindest ein Punkt herausspringen. Soll dies klappen, gibt es Verbesserungsbedarf in vielen Bereichen. Insbesondere die hoch gelobte Offensivabteilung blieb bislang hinter den Erwartungen zurück. Ein Tor in 180 Minuten sind ein eindeutiges Zeugnis. „Über die Außenbahnen entwickeln wir zu wenig Druck“, weiß Albayrak. Auch deshalb habe RWL bislang nur wenige Chancen entwickeln können. „Da gibt es sicher Nachholbedarf.“
Am Sonntag muss zudem eine Umstellung in der Dreierkette vollzogen werden, denn Petr Nemec steht nicht zur Verfügung. Optionen sind André Westermann oder Birol Yilmaz, für den – Stand Donnerstag – jedoch noch keine Spielberechtigung vorlag.
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