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Fußball-Kreispokal: Zwei...

RWL behält im Nebel den Durchblick

08.10.2009 | 22:36 Uhr

Krombacher Fußball-Kreispokal, Achtelfinale: Rot-Weiß Lüdenscheid - TuS Plettenberg 4:2 (2:1). (lgr) Völlg verdient zog der Bezirksligist gestern Abend im dichten Nattenberg-Nebel ins Viertelfinale ein und hat es dort mit dem Kiersper SC zu tun.

Es war eine muntere erste Halbzeit, in der es rauf und runter ging. Plettenberg erspielte sich zwar eine optische Überlegenheit, blieb jedoch zunächst harmlos. Stattdessen kamen die konzentriert verteidigenden Rot-Weißen zu Chancen: Nemec köpfte einen Inchingoli-Freistoß drüber (6.), Sahin verpasste die flache Hereingabe von Sattler um Zentimeter (20.), und Sattler war bei der Flanke des energischen Inchingoli ein paar Zentimeter zu klein geraten (23.). Umso verdienter war die rot-weiße Führung: Inchingoli schlug einen Freistoß von halbrechts, und niemand berührte mehr den Ball – 1:0 (25.). Es dauerte mehr als eine halbe Stunde bis zur ersten Gelegenheit des Landesligisten, als Glowotz nach Archondakis-Vorlage knapp verzog (31.). Es folgten Möglichkeiten im Minutentakt: Nach Bildirici-Schnitzer zog Muti aus 18 Metern knapp drüber (34.), dann parierte Eberhardt stark gegen Schreiber (35.), ehe RWL zum 2:0 kam: R. El Alami verwertete den Lupfer des überragenden Inchingoli (39.). Den wertvollen Vorsprung brachte der Bezirksligist jedoch nicht in die Pause, weil die nun noch offensiver agierenden Plettenberger zum Anschluss kamen: Mit Muti setzte ein RWLer Dogrusöz in Szene, der verkürzte (42.).

Ähnlich munter ging es in die 2. Halbzeit, obwohl sich langsam immer dichter werdende Nebelschwaden über den Platz legten. RWL setzte weiter auf Konter und erhöhte durch Sahin nach Vorlage des gerade eingewechselten Jamal Ghali auf 3:1 (57.). Nachfolgend verpassten Inchingoli, Muti (63., scheiterten beide an Brackmann), erneut Muti (67.) und Sahin (70.) die Vorentscheidung. Plettenberg agierte in der Vorwärtsbewegung weiter viel zu fehlerhaft. Auch nach Gelb-Rot gegen Fuhrländer (77., Foul und Meckern) kam der Bezirksligist erst in Bedrängnis, als nur Schiedsrichter Stefan Mühl den Zweikampf zwischen Güzelcümbüs und El Alami als Foul des Lüdenscheiders bewertet hatte. Güzülcümbüs verwandelte den Elfmeter zum 2:3 (89.), doch in der Nachspielzeit legte Inchingoli per Kontertor das 4:2 nach (90.+2) und machte damit den ebenso überraschenden wie verdienten RWL-Sieg perfekt.

RWL: Eberhardt - Guerra (60. Akbal), Sattler (55. Jamal Ghali), Fuhrländer, Gündes, R. El Alami, G. Inchingoli, Özkan Muti, Sahin, Özgür Muti (79. Maehne), Nemec.

TuS: Brackmann - Klein, Schreiber, Bildirici, Schneider, Glowotz, Dogrusöz, Sarioglu (77. Günes), Zencir (46. Zejnullahu), Archondakis, Güzelcümbüs.

Titt schockt SV Hellas

TuS Ennepe - SV Hellas Lüdenscheid 1:0 (0:0). (tom) Faustdicke Überraschung auf der Friedrichshöhe: Der Tabellenneunte der Fußball-Kreisliga A warf den ambitionierten Bezirksligisten SV Hellas aus dem Rennen – und das hochverdient.

Die Enneper Mannschaft um das Trainergespann Dirk Brückelmann/Peter Schebestik lieferte dem Favoriten aus der Bergstadt von Beginn an einen echten Pokalkampf und war über die gesamten 90 Minuten plus Nachspielzeit ein ebenbürtiger Gegner. Die Gastgeber hatten auch die ersten Chancen durch Siering (14.) und Titt (16.). Die klareren Chancen hatten die Griechen, doch auch Minacapilli (18.), Rizzi (31.) und Eick (42., tolle Felix-Parade) trafen nicht. In der 35. Minute reklamierte Ennepe einen Foulelfmeter, als Studberg im Strafraum zu Fall kam. Doch der Pfiff des guten Schiedsrichters Rentrop (Brügge) blieb aus.

Vier Minuten nach der Pause fiel der Treffer des Abends. Khaled Chehade setzte sich links durch, legte quer in die Mitte und Titt traf zum 1:0 (49.). Nur drei Minuten später scheiterte Rizzi am Pfosten. Hellas rannte nun ohne Konzept an und hatte kaum noch zwingende Aktionen. Ennepe kämpfte und durfte am Ende über den verdienten Einzug ins Viertelfinale jubeln.

Ennepe: Felix - A. Döpper, St. Kruse, Balzer, Kriegeskorte, Peter, Studberg, Senftner, K. Chehade, Siering (76. D. Döpper), Titt.

Hellas: Karakijozopoulos - Katsaros, Petrini, Pavlidis, Mancino, Akhabach, Eick, Notaras (64. Kordelidis), El Mourabit (60. Argibay), Rizzi, Minacapilli.

Cakir-Elf freut sich auf FSV Werdohl

TuS Herscheid - Türk. SV Halver 1:2 (0:1). (VH) Gegner der FSV Werdohl im Viertelfinale ist der TSV Halver. Bereits in der dritten Minute ging der Gast durch einen Freistoß von V. Cakir in Führung. Der TuS war um den Ausgleich bemüht, ohne aber überzeugen zu können. Als Delhalle in der 56. Minute wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah, schien die Begegnung entschieden. Mit ihrer zweiten Konterchance sorgten die Gäste für die Vorentscheidung. V. Cakir bediente Genc, der den Ball im langen Eck versenkte – 0:2 (66.). Erst danach sorgte der TuS im Angriff für mehr Aktivität. Stute verkürzte per Kopf auf 1:2. Nochmals Stute und Meyer hatten den Ausgleich auf dem Fuß. Genc sah ebenfalls noch die Ampelkarte, doch die Cakir-Elf brachte die knappe Führung über die Zeit.

Herscheid: Weißmüller - Schöffel, Horn, Delhalle, Garcia, March, K. Schneider (72. Meyer), Pierskalla (72. Fichtner), Stute, Birkelbach, J. Schneider.

Halver: Dinc - Hodzic, Günaydin, Baysal (90+5 S. Cakir), Acsu, Erkilic, Dalli, V. Cakir, A. Cakir, Genc, Siler.

Thomas Dietrich

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Kommentare
09.10.2009
12:06
RWL behält im Nebel den Durchblick
von The Rock | #1

Guter Schiri...????
Ich frag welches Spiel der gesehen hat?
Der Schiri hatte nen Bewgungsradius von 10 Meter!!!
Und hat alles andere als sauber gepfiffen...

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