Runderneuerte HSG
29.06.2010 | 14:51 Uhr 2010-06-29T14:51:00+0200
Lüdenscheid.Neue Köpfe, neue Ideen – die HSG Lüdenscheid hat sich auf ihrer Jahreshauptversammlung am Montag im Restaurant-Café Nattenberg quasi runderneuert und geht die Aufgaben mit frischem Elan an.
Beim wichtigsten Tagesordnungspunkt, den Wahlen, wurde nämlich eine Ära beendet: Nach 25 Jahren in vorderster Linie bei der HSG bzw. dem ehemaligen Stammverein LHC schieden Rolf Brüggendieck als Geschäftsführer und Vorstandssprecher sowie Peter Vormann als Kassierer aus dem engeren Vorstandzirkel aus. Nach acht Jahren legte Falko Jacob seinen Posten als Damenwart nieder.
„Wir-Gefühl stärken und Leute anlocken“
Die Neuwahl gestaltete sich deshalb problemlos, weil der Verein im Vorfeld die Weichen gestellt hatte: Die 30 erschienenen Mitglieder wählten deshalb Dirk Bormann, Besuchern der HSG-Heimspiele als Hallensprecher zumindest akustisch ein Begriff, zum Nachfolger Brüggendiecks. Neue Kassenwartin ist Sabine Kutzehr. Ralf Jurka ist ab sofort Leiter der Damenabteilung. Hauptverantwortlich für den Jugendbereich ist nunmehr Michael Kapp. Nur Ralf Schlippe wurde als Männerspielwart bestätigt. Die Wahlperiode beträgt zwei Jahre. Brüggendieck, Vormann und Jacob wurden auf ihren Fachgebieten en bloc zu Stellvertretern gewählt. Für den Männerbereich hat diesen Posten Michael Mirus, für die Jugend Andreas Nozulak inne.
Der neu installierte Beirat wird sich explizit um Finanzen, Organisation, Management und Sponsoring kümmern. Ihn bilden Andreas Hießerich, Heike Kapp, Jurka, Bormann und Vormann. Auch mit diesem Gremium will der rund 460 Mitglieder starke Verein neue Wege beschreiten. „Es gibt von uns keine vollmundigen Versprechungen, aber wir wollen den Zusammenhalt ausbauen, das Wir-Gefühl stärken und wieder mehr Leute zum Handball locken“, skizzierte Bormann in seiner kurzen Antrittsrede. Nur mit „ehrlichem und attraktivem Handball“ bekomme man die Halle wieder voll. Ein erstes Zeichen will der Verein mit dem Aktionstag „Die HSG stellt sich vor“ am Samstag, 5. September, setzen. In diesem Rahmen sollen Brüggendieck, Vormann und Jacob von der HSG-Familie gebührend verabschiedet werden.
Bormann fand nur lobende Worte für die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder: „Ich habe einen Heidenrespekt vor Rolf und Peter. Sie haben den verein durch starke Winde und stürmische See geführt. Ohne sie würde es die HSG heute nicht mehr geben.“
(WR berichtet noch)
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