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Pokal-Kür gegen den SV Lippstadt

25.08.2009 | 17:26 Uhr

Fußball-Verbandspokal, 2. Runde: Rot-Weiß Lüdenscheid - SV Lippstadt 08 (Mittwoch, 19.30 Uhr, Kunstrasenplatz Nattenberg). Nach der Pflicht mit dem wichtigen Heimsieg in der Meisterschaft folgt die Kür.

Die Ausgangslage ist klar: Westfalenligst Lippstadt ist klarer Favorit.

Entsprechend locker können die Rot-Weißen antreten. Auch Trainer Marco Sadowski gab sich im Vorschaugespräch entspannt. Der ganz große Druck ist nach dem 2:1 gegen die SG Finnentrop/Bamenohl erst einmal weg.

Der ganz große Druck ist erst einmal weg

Umso mehr freut sich Sadowski auf die Partie gegen den früheren Oberligisten, in der seine „jungen Bengels” wohl einiges lernen können. „Lippstadt ist von 1 bis 18 top-besetzt”, gibt es für den Lüdenscheider Trainer keinen Zweifel. Marco Sadowski braucht keinen Spion, um sich auf den Gegner einzustellen.

„Das ist ein ganz anderes Niveau. In der Westfalenliga wird viel schneller gespielt”, weiß der ehemalige Verbandsligaspieler aus eigener Erfahrung. Auf eine Überraschung hofft Lüdenscheids junger Übungsleiter trotzdem. Auch wenn Marco Sadowski in seiner Fußballerkarriere im Westfalenpokal stets an den „Großen” wie SF Siegen oder Borussia Dortmund Amateure gescheitert ist. Aber manchmal war es ganz schön eng.

Die personelle Situation hat sich gegenüber Sonntag leicht entspannt. Gegen Finnentrop/Bamenohl fehlten acht Spieler. Heute Abend stehen zumindest Franceso Inchingoli und Gino Guerra wieder im Kader. Problematisch bleibt die Besetzung der Torhüterposition. So fällt der ohnehin rotgesperrte Ansgar Forkel länger aus. Die etatmäßige „Nr. 1” zog sich im Training eine Kapsel- und Sehnenverletzung zu, die operiert werden muss.

Weil am Sonntag die 1. und 2. Mannschaft zur gleichen Zeit im Einsatz waren, stand Trainer Sadowski mit Apostolos Vlassakidis nur ein Schlussmann zur Verfügung. Gegen Lippstadt steht Reservekeeper Gökhan Yücel als Ersatz bereit. Trotzdem sieht Marco Sadowski grundsätzlich Handlungsbedarf.

Bereits in die Offensive ist nebenan die Stadt gegangen, und zwar biologisch. Gegen die Käfermaden, die sich auf einem Teil des Naturrasenplatzes eingenistet haben, werden Fadenwürmer eingesetzt.

Martin DROSTE

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