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Ohne Kreisläufer gegen Spenge

19.02.2010 | 17:59 Uhr

SG Schalksmühle-Halver - TuS Spenge (Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Mühlenstraße). „Wir können froh sein, dass wir schon so viele Punkte geholt haben”, sieht sich SGSH-Trainer Mathias Grasediek in seiner Vorahnung bestätigt, dass bei seiner Mannschaft der „übliche Durchhänger” noch kommen werde.

Die schlechten Trainingsmöglichkeiten in den letzten Wochen während des Schneechaos waren Gift für die Abläufe. Das Verletzungspech, das die Grasediek-Sieben zurzeit heimsucht, kommt erschwerend hinzu.

Glücklicherweise hat sich die Knieverletzung von Daniel Buff nicht als Kreuzbandriss herausgestellt. Trotzdem wird der Kreisläufer und Abwehrspezialist drei bis vier Wochen pausieren müssen. Nicht gut sieht es auch bei seinem Vertreter Andreas Buchholz aus. Der hatte sich am Dienstag im Nordhemmern-Spiel eine Bänderdehnung im Fußgelenkt zugezogen. „Andi selbst beziffert seine Chancen auf 50:50, ich bin da etwas vorsichtiger”, will der Trainer kein Risiko eingehen, weiß aber auch: „Ohne Kreisläufer wird es gegen Spenge nicht lustig.”

Wie schon am Dienstag wird erneut Routinier Gunter Derksen aushelfen. „Seine Luft reicht aber noch nicht wieder für 60 Minuten”, will sich Grasediek eine zusätzliche Alternative überlegen. „Wir werden im Abschlusstraining noch einiges probieren”, will der Trainer nicht ausschließen, dass es auf dieser Position „vielleicht auch eine Überraschung” geben wird.

Gegen Spenge erwartet Grasediek ein „ähnlich enges Spiel wie gegen Nordhemmern. In Spenge hatten wir nur das bessere Ende auf unserer Seite”, erinnert der Trainer an den 37:36-Erfolg in Ostwestfalen. Der wurmt die Spenger Spieler noch immer: „Gegen Schalksmühle haben wir etwas gut zumachen”, kündigt Christoph Mylius an.

„Spenge hat eine sehr gut besetzte Mannschaft”, hebt Grasediek die Stärken des Gegner hervor. „Schon unter normalen Umständen wäre es ein schwieriges Spiel für uns. Jetzt, da wir nicht im Vollbesitz unserer Kräfte sind, werden unsere Möglichkeiten weiter eingeschränkt.” Die Flinte ins Korn werfen will er aber nicht: „Wir haben ein Heimspiel und müssen uns durch diese Situation kämpfen”, appelliert der Trainer an die Fans, „die uns schon häufig aus einem Tief geholt haben”.

Thomas Dietrich

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