Niko Douros setzt auf die Doppelspitze
13.08.2010 | 18:01 Uhr 2010-08-13T18:01:00+0200
Fußball-Landesliga: TuS Plettenberg - SV Schmallenberg/Fredeburg (Sonntag, 15.30 Uhr, Lennestadion).Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften hat TuS-Trainer Niko Douros noch „ganz gut in Erinnerung“. Denn in der Schlussphase der Zittersaison 2009/10 holte sich Plettenberg mit dem 2:0 gegen die Hochsauerländer drei ganz wichtige Punkte. Die unglückliche gelb-rote Karte für Dario Raschat war da zu verschmerzen.
„Wir wollen nicht nur auf Konter spielen“, setzt Douros in dieser Serie auf zwei Angreifer. Im Sturm kämpft Yasin Güzelcümbüs, in der vergangenen Saison vorne noch eine Art Alleinunterhalter, mit Neuzugang Yusuf Cilingir, Sebastian Schmidt und Hakan Zencir um einen der beiden begehrten Offensivplätze.
Der vom TSV Lüdenscheid gekommene Cilingir ist nach seiner Verletzung rechtzeitig wieder ins Training eingestiegen. Das gilt auch für Baris Moumin, der zuletzt beim TuS Erndtebrück gespielt hat. „Eigentlich gehört Baris in die erste Elf“, weiß Trainer Niko Douros. Aber weil der Neuzugang nach seinem Urlaub noch Trainingsrückstand hat, wird er zum Start wohl auf der Ersatzbank Platz nehmen.
Viele Fragezeichen
Beim Gegner SV Schmallenberg/Fredeburg gibt es noch viele Fragezeichen. „Ich weiß absolut nicht, wo meine Mannschaft im Moment steht“, ist Trainer Udo Dröge ein wenig ratlos. Die letzten beiden Vorbereitungsspiele verloren die Schmallenberger. Beim Blitzturnier in Oberschledorn gab es ein 0:3 gegen den TuS Sundern und ein 0:1 gegen den SSV Meschede.
Von den Zugängen ist besonders der Einsatz des verletzten Waldemar Deihoff fraglich. Rafaele Iuliucci, Fisnik Lekaj und auch Daniel Major kommen voraussichtlich zum Einsatz. Noch keine Entscheidung ist auf der Torhüterposition gefallen. Trainer Dröge will sich erst kurz vor Spielbeginn zwischen Peter Heite und Julian Steringer entscheiden. „Wir werden beim altbewährten System mit Libero bleiben“, verrät Dröge.
19:03
Schon alleine der Zuspruch mit einem Libero zu spielen zeigt doch, dass diese Mannschaft nicht steht. Insbesondere die Abwehr. Ein Zugeständnis in blumiger Sprache.