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TuS Plettenberg

Niko Douros kann in Ruhe weiterarbeiten

09.09.2010 | 18:08 Uhr
Niko Douros kann in Ruhe weiterarbeiten

Fußball: SV Hohenlimburg - TuS Plettenberg (Sonntag, 15 Uhr, Stadion Kirchenberg).Die Bilanz nach den ersten vier Spieltagen fällt ernüchternd aus: Plettenberg wartet immer noch auf den ersten Punkt und auch das erste Tor. Doch um seinen Job macht sich Niko Douros keine Sorgen. „Es gibt überhaupt keine Unruhe im Verein“.

So habe TuS-Vorsitzender Axel Sedlatschek am Dienstag der Mannschaft und dem Trainer mit auf den Weg gegeben, dass sie in Ruhe weiter arbeiten könnten. Das wird Niko Douros freuen, an der alarmierenden sportlichen Situation ändert dies aber nichts.

Und schon am Sonntag wartet der nächste schwere Gegner auf den TuS. Auch wenn Hohenlimburg unter dem neuen Spielertrainer Björn Mehnert mit nur vier Punkten schwach gestartet ist, gibt es für Niko Douros über die Favoritenrolle der „Zehner“ keinen Zweifel. „Mit einem Punkt wäre ich sehr zufrieden.“ Denn die Gastgeber verfügen mit den Neuzugängen Sascha Barnefske, Tobias Beier oder Norbert Makowski über Hochkaräter, die „ein Spiel alleine entscheiden können“ (Douros). Das sieht bislang bei den Gästen ganz anders aus. Zur Abschlussschwäche kommen noch große personelle Probleme.

Drei Rostsünder fehlen

So fehlen dem Tabellenletzten mit Yusuf Cilingir, Marc Wagner und Ahmet Türkmen gleich drei Rotsünder. Nach ihren Roten Karten gegen Weißtal liegen Türkmen und Wagner für vier bzw. drei Wochen auf Eis. Damit nicht genug: Dario Raschat und Benjamin Hederich fallen verletzt aus. Florent Zejnullahu ist bis nächsten Donnerstag in Urlaub gefahren. Auf der Ersatzbank sitzen hauptsächlich Spieler aus der 2. Mannschaft, die eigentlich die abgemeldete „Dritte“ ist.

Und mit so einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft will das Schusslicht beim Favoriten bestehen? „Ich habe keinen Plan B in der Schublade. Es geht nur über eine geschlossene Mannschaftsleistung“, so Douros.

Plettenbergs Trainer, der schon gegen Weißtal nur an der Seitenlinie gestanden hatte, wollte auch die nächsten Spiele draußen bleiben. Die personelle Notsituation lässt ihm aber keine andere Wahl. Douros ist als ordnende Hand auf dem Platz gefragt. „Die Hoffnung ist da“, ist der TuS-Trainer fest davon überzeugt, dass bald das ersehnte Erfolgserlebnis eintritt. Am besten schon in Hohenlimburg. „Wir sind kein Kanonenfutter“, stellt Niko Douros klar.

Martin Droste

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