Neuenrader Kicker schließen Frieden
11.08.2009 | 22:00 Uhr 2009-08-11T22:00:00+0200
Neuenrade. Burgfrieden bei den Fußballern des TuS Neuenrade nach vielen turbulenten Monaten.
Nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub hat der kommissarische Fußball-Abteilungsleiter Kai Tripke in einem Gespräch mit Vertretern der Jugend und des Fördervereins die Weichen für eine bessere Zusammenarbeit gestellt und hofft damit, dass der lange schwelende Streit endlich beigelegt ist.
Im Oktober soll bei einer Jugendversammlung des TuS Neuenrade eine Jugendvertretung gewählt werden, die aus einem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und drei Beisitzern besteht.
Wahlrecht erst
mit 14 Jahren
Wählen können nur Mitglieder, die mindestens 14 Jahre alt sind. Damit bekommt die Neuenrader Fußball-Jugend künftig ein Forum, allerdings bedeutet das nicht, dass die Jugendlichen eine Abteilung in der Abteilung bilden. Bei der jetzigen Gesprächsrunde kam klar zum Ausdruck, dass die TuS-Jugend nicht selbständig wird, sondern sich weiter im Schoß der Fußballabteilung befindet. Geführt werden auch in der Zukunft die Senioren und Junioren vom Abteilungsleiter.
Bisher war Karl-Heinz Thiele benannter Jugendleiter bei den Kickern des TuS Neuenrade. An ihm schieden sich aber in der Vergangenheit häufig die Geister, seinetwegen verlor die Abteilung mit dem ehemaligen Abteilungsleiter Michael Kräuter sowie Sportleiter Uwe Krug sogar zwei Funktionsträger.
Möglich ist, dass Thiele im Oktober auch offiziell in das Amt gewählt wird, das er ohne Mandat schon seit einigen Jahren de facto ausübt. Doch für den kommissarischen Abteilungsleiter Kai Tripke ist Kooperation wichtig: „Wir schauen jetzt gemeinsam nach vorne und haben bei unserer Sitzung hinter verschlossenen Türen den Weg festgelegt. Ich bin sicher, dass wir im Sinne des Fußballsports in Neuenrade den richtigen Weg gewählt haben.” Gestern unterrichtete Kai Tripke auch den Neuenrader Hauptvereinsvorsitzenden Heinz Griesenbruch über die Ergebnisse der Gesprächsrunde. Dem dürfte anschließend angesichts der positiven Nachrichten auch ein Stein vom Herzen gefallen sein.
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