Melvin Lengenfeldt vom MTV Altena besticht in der Leichtathletik
27.01.2012 | 17:18 Uhr 2012-01-27T17:18:00+0100
Altena. Leichtathletik-Talent Melvin Lengenfeldt aus Altena hat überwältigende 2049 Stimmen auf sich vereinigen können und katapultierte sich damit vom dritten Platz im Vorjahr auf den Thron zum WR-Sportler des Jahres 2011. Seine Bestmarke im Weitsprung liegt bei 6,12 Meter.
Bei seinem Heimatverein MTV Altena begann Melvin Lengenfeldt seine sportliche Laufbahn im zarten Kleinkind-Alter. „Ich bin mit meiner Mutter zum Mutter-Kind-Turnen gegangen“, erinnert sich der 16-Jährige, „und so schließlich bei der Leichtathletik gelandet.“ Die traditionelle Sportart hat es Melvin angetan, dort kommt sein vielfältiges Talent zur Geltung, wird er von seinen Trainern Stefan Rohde (MTV) und Jörg Seuster (StR Altena) entsprechend gefördert. „Ich spiele seit fünf Jahren zwar auch Handball, aber die Leichtathletik bleibt meine Sportart“, sagt der Sportler des Jahres 2011 .
Familiärer Flair
Auf die Frage, was für ihn den Reiz dieser traditionellen Sportart ausmacht, muss Melvin Lengenfeldt nicht lange überlegen, kommt es wie ein Wasserfall aus ihm herausgesprudelt: „In der Leichtathletik muss man sich in erster Linie auf sich selbst verlassen, ist alleine für sein Abschneiden verantwortlich. Auch, dass ich mich direkt mit den Konkurrenten messen kann, finde ich gut. Gegenüber dem Mannschaftssport ist das ganze Drumherum familiärer.“
Beim Handball bleibe der Gegner auch nach dem Schlusspfiff meist der Gegner, gehe man schnell wieder getrennte Wege. Doch, so Lengenfeldt: „Bei der Leichtathletik feuern wir uns gegenseitig an, auch wenn wir im Wettkampf Konkurrenten sind“, sind dem 16-Jährigen die zwischenmenschlichen Beziehungen untereinander sehr wichtig. „In der Leichtathletik ist es ein geselliges Miteinander.“
6,12 Meter in der Lieblingsdisziplin Weitsprung
Der Weitsprung hat sich in den letzten Jahren als Melvins Lieblingsdisziplin herauskristallisiert, seine Bestmarke liegt bei 6,12 Meter. Da liegt es nahe, dass der Altenaer Hallen-Europameister Sebastian Bayer vom Hamburger SV „ganz cool“ findet. „Ich will nicht direkt von einem Vorbild sprechen, finde aber seine Technik klasse und versuche, mir davon etwas abzugucken.“
Bei seiner Mehrkampf-Lieblingsdisziplin, dem Schleuderball, ist es schon schwieriger, geeignete Top-Athleten zu finden, wo er sich etwas abgucken kann. „Schleuderball macht einfach riesig viel Spaß“, lacht Lengenfeldt, der schon mit 11 Jahren den Ball über 50 Meter schleuderte.
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