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Lange Sperre für Passfälschung beim TSV

23.10.2007 | 20:55 Uhr

Mit fünf Fällen musste sich die Kreisjugend-Spruchkammer am Montag in Plettenberg beschäftigen. Der interessanteste Fall kam dabei vom TSV Halver.

Kreisjugendobmann Hardy Jecksties hatte ein Verfahren gegen sieben Halveraner Spieler eingeleitet und zur Klärung der Vorfälle E. Ahmet eingeladen. Doch nicht der Beschuldigte, sondern Vereinsvertreter M Aydin erschien, leugnete aber den Beschuldigten zu kennen. Auf dem gültigen Passe von Ahmet hatte Jecksties das Passbild von F. Cilingir ausgemacht, der nach eigener Angabe aber nie für den TSV gespielt haben will. Das Passbild von Ahmet tauchte dagegen auf dem Pass von C. Burak auf. In Abwesenheit sperrte die Kammer E. Ahmet wegen grober Unsportlichkeit bis zum 21. Oktober 2008.

Das abgebrochene C-Jugend-Spiel zwischen dem TuS Grünenbaum und der FSV Werdohl II wird neu angesetzt. Grund: Grünenbaums Trainer D. Brack war als einziger Betreuer eingetragen, er wurde wegen ständigen Reklamierens von der Seitenlinie entfernt. Bei Jugendspielen muss aber immer ein Verantwortlicher präsent sein. Wegen Unsportlichkeit gegenüber dem Schiri muss D. Brack außerdem 100 Euro Strafe zahlen.

Weil im C-Jugendspiel LTV 61 gegen VfB Altena der Spieler Samir E. (Altena) den Unparteiischen A. Rudolf mit "dummer Schiedsrichter" titulierte, sah er Rot. Daraufhin bezeichnete er den Schiri als "Hurensohn" und wurde dafür bis zum 24. November 2007 gesperrt.

Zwischen dem TuS Herscheid und RSV Meinerzhagen konnte sich die Spielerin Lisa V. lange nicht entscheiden. Sie spielte für Herscheid ohne Pass, hatte sich aber schon für den RSV entschieden. Dafür wurde sie bis zum 31. Dezember gesperrt, der TuS-Funktionär K. H. Bauckhage muss 100 Euro Strafe zahlen.

Mahnende Worte von Arndt halfen

Im A-Jugendspiel Werdohl II gegen Eggenscheid II hatte der Gästespieler David D. einen unrühmlichen Auftritt. Die Bezeichnung Missgeburt wollte er nicht gezielt geäußert haben, doch nachedem, Schiri G. Karaoglu ihm Rot zeigte, beleidigte er diesen als "Hurensohn".

Nachdem Kammervorsitzender Michael Arndt dem jungen Spieler ins Gewisssen geredet hatte, räumte David D. seine Taten ein und entschuldigte sich. Die Kammer sperrte ihn trotzdem - bis zum 22. Dezember 2007.

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