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SG Schalksmühle-Halver:

Konzentration gilt der Reserve

22.02.2012 | 17:23 Uhr
Konzentration gilt der Reserve
SGSH-Spielmacher Christian Feldmann hat sich in Sachen Vertragsverlängerung noch Bedenkzeit erbeten. Foto: Alexander Cremer.

Schalksmühle/Halver.Während bei den Konkurrenten in der Handball-Oberliga Westfalen in der närrischen fünften Jahreszeit die Trainer reihenweise geflogen sind (Bergkamen, Hamm, Augustdorf), bleibt es bei der SG Schalksmühle-Halver auch nach fünf Niederlagen in Folge und einer Negativserie von inzwischen 2:14 Punkten seit Anfang Dezember ruhig.

„Unsere Trainer sitzen ganz fest im Sattel“, lacht Ken Börner, 1. Vorsitzender der SGSH, der zudem fest davon ausgeht, dass Mathias Grase-diek und sein „Co“ Axel Meyrich auch in der nächsten Saison die Oberliga-Mannschaft trainieren werden. Ein abschließendes Gespräch stünde diesbezüglich aber noch aus.

Offen ist auch noch der Verbleib von Christian Feldmann. Hatte der Spielmacher vor einem Jahr die Initialzündung mit seiner frühen Vertragsverlängerung gegeben, lässt er sich in diesem Jahr mehr Zeit.

Feldmann wartet ab

„Das ist völlig legitim und kann ich aus sportlicher Perspektive auch nachvollziehen“, bleibt Börner trotzdem ganz gelassen. „Ich gehe davon aus, dass sich Christian wenn dann nur nach oben verbessert, sprich Richtung 2. Liga.“

Das sportliche Hauptaugenmerk im Verein gelte nun erst einmal der zweiten Mannschaft. „Die wollen wir unbedingt und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln in der Landesliga halten“, betont Börner. „Kevin Herzog ist wieder gesund, Marc Bardischewski haben wir freigespielt. Ich denke, dass die Mannschaft nach den kraftraubenden Wochen, als sie fast ohne Rückraum ständig Mann gegen Mann spielen musste, jetzt wieder Kraft und Kondition für volle 60 Minuten hat.“

Am Samstag steht beim Tabellenvorletzten HSE Hamm II das richtungsweisende Spiel für die SGSH-Zweite an. Mit einem Sieg hält sich die Sieben des Trainergespanns Jörg Klose/Eckart Herzog alle Optionen auf den Klassenerhalt offen, bei einer Niederlage sieht es dagegen fast schon zappenduster aus.

Thomas Dietrich

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